Der Frühling ist da!

„Geduld nur, Geduld! Der Frühling ist nah“, heißt es in Astrid Lindgrens Kinderbuch Tomte Tummetott. Aus meteorologischer Sicht ist er sogar schon eingetroffen – danach beginnt er nämlich am 1. März. 
Und tatsächlich: Trotz hartem und kaltem Winter lassen sich schon jetzt die ersten Boten des Vorfrühlings entdecken. Im so genannten phänomenologischen Kalender, der sich an den sichtbaren Spuren der Natur orientiert, beginnt der Frühling mit dem Stäuben der männlichen Kätzchen der Hasel. Die Hasel blüht so früh, weil sie vom Wind bestäubt wird und daher nicht auf Insekten angewiesen ist. Bei vielen Allergikern ist der Frühlingsbote allerdings gefürchtet.
Bald darauf folgen die so genannten Frühblüher. Wärme und Sonnenlicht des Vorfrühlings reichen meist nicht aus, um die Pflanzen mit Nährstoffen zu versorgen. Die Frühblüher, wie z.B. der Winterling mit seinen dottergelben Blüten über der grünen Halskrause, sind in der Lage, Mineral- und Nährstoffe sowie Stärke in den Zwiebeln oder Knollen über den Winter zu speichern und diese früher als alle anderen zum Wachsen und Blühen einzusetzen. Spätestens jetzt wird die Natur wieder bunter. Der Frühling kommt!