[17.05.2012]
Voll im Trend: Inzwischen sind Aronia-Säfte, Marmeladen und Gelees sowie Fruchtriegel im Handel erhältlich.
Ihre Heimat liegt in Nordamerika, eingesetzt wird sie als Heilmittel in Osteuropa und immer häufiger kann man auch hier von ihr lesen und hören. Die Rede ist von der Aroniabeere, auch schwarze Apfelbeere genannt. Sie sieht aus wie schwarze Johannisbeeren und schmeckt säuerlich-herb, ähnlich wie Holunder.
In Reformhäusern und Bio-Supermärkten findet man die Aroniabeere vielseitig verarbeitet als Saft, Gelee, Marmelade oder Schnaps.
Das Besondere: Neben viel Eisen, Folsäure, Jod, Mineralstoffen und Vitaminen hat sie einen besonders hohen Gehalt an Polyphenolen. Der natürliche Farbstoff, der den Beeren die schwarzblaue Farbe gibt und en Saft leuchtend dunkelrot erscheinen lässt, ist in der Konzentration 5-fach höher als z.B. in Weintrauben. Polyphenole haben wissenschaftlich nachgewiesen eine vorbeugende Wirkung gegenüber Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zudem soll der Verzehr der Beere vorbeugend gengen Krebs sowie Magen-, Darm- und Leberleiden wirken.
Angebaut wird die vermeintliche "Zauberbeere" auch schon in Deutschland. Das größte zusammenhängende Anbaugebiet liegt im sächsischen Coswig. Seit 1970 baut man hier auf ca. 40 Hektar die 2 bis 3 Meter hohen Aronia-Sträucher an.
Wer Aronia selbst anbauen möchte, kann die Beeren-Sträucher unter www.aroniapflanzen.com direkt in Sachsen bestellen. Bis Ende Mai können die Sträucher aktuell noch gepflanzt werden. Zwischen Ende September und Mitte Dezember bietet sich die Pflanzung von wurzelnackten Aronia-Sträuchern an.
Aronia-Informationen von A bis Z liefert zudem die in Sachsen ansässige "Arbeitsgemeinschaft Aronia" auf der Seite www.aroniabeere.de
im Bereich neue Energie und Regionalentwicklung. Mehr...
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