Agrarrohstoffe so teuer wie noch nie

[31.10.2012]


AMI-Agrarrohstoffindex Deutschland AMI-Agrarrohstoffindex Deutschland Die Preise für Agrarrohstoffe haben im Oktober erneut einen Höchstwert erreicht und die jüngste Rekordmarke aus dem Vormonat um 1,4 % übertroffen. Das teilt die AMI mit. Für weiteren Auftrieb hätten demnach die gestiegenen Erzeugerpreise für Rohmilch, Jungbullen und Körnermais gesorgt. Gegenüber dem Vorjahr hätten die Preise für die 13 wichtigsten in Deutschland erzeugten Agrarrohstoffe im Schnitt um knapp 8 % angezogen.

Am Markt für Schweinefleisch nahm der Druck zuletzt wieder merklich zu, die Preise tendierten wiederholt etwas schwächer, so die Agrarmarktexperten weiter. Zunehmende Schlachtzahlen im In- und Ausland sowie fehlende Nachfrageimpulse in ganz Europa hätten hier die Stimmung der Mäster getrübt. Anders bei den Jungbullen, deren Preise sich nach einer kurzen Schwächephase wieder deutlich fester präsentiert haben.

Die Preise für Getreide verzeichneten im Oktober nur noch eine leichte Aufwärtstendenz. Eine ausgeglichene Versorgungslage und geringe Umsatztätigkeit haben den Anstieg gebremst. Demgegenüber führte die unerwartet schwache Körnermaisernte in Südosteuropa zu anziehenden Notierungen.

Im November gehen die Marktbeteiligten von einer weiterhin festen Entwicklung der Milcherzeugerpreise aus. Auch bei Getreide dürften die Preise im November aufgrund der weltweit knappen Getreideversorgung stabil bis fest tendieren. Beim Schweinepreis ist eine etwas schwächere Preisentwicklung als im Oktober wahrscheinlich. Dagegen dürften sich die Jungbullenpreise weiterhin fest entwickeln, vor allem Nachfrageimpulse auf Grund der kühleren Jahreszeit wirken hier stützend, heißt es bei der AMI. (ad)
 

Leserkommentare

3 Kommentar(e)
  • glück gehabt

    [31.10.2012]

    ich dachte schon es liegt an mir! ich hab nämlich auch noch nix davon gemerkt.

    von Fred Huber

  • Nichts angekommen

    [31.10.2012]

    Ne, ne. Bei mir ist auch noch nicht wirklich was davon angekommen...

    von alorie

  • Exzellenter Artikel

    [31.10.2012]

    Die Milchbauern schreien alle "Hurra" es geht aufwärts.Anscheinend haben die Erzeugermilchpreise ebenfalls schon eine Höchstmarke erreicht. Nur ich habs noch nicht gemerkt. Der Agrarrohstoffmarkt boomt wie nie zuvor, das muss man sich sehr langsam auf der Zunge zergehen lassen, auch als Milcherzeuger. ich stehe wohl als Einziger auf dem Schlauch?

    von beernhof

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