BÖLW setzt Signal gegen Rechts

[24.06.2012]


Felix Prinz zu Löwenstein Felix Prinz zu Löwenstein Die Verbände des Ökolandbaus setzen sich gegen rechte Tendenzen in ihrem Bereich zur Wehr. Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) und seine Mitgliedsverbände würden alles in ihrer Macht stehende tun, um rechtsradikale Unternehmer aus ihren Reihen konsequent auszuschließen, heißt es in einer Resolution, die der Verband vor dem Hintergrund von Veröffentlichungen über „Rechtsradikalismus im Öko-Landbau“ beschlossen hat.

Darin wenden sich der BÖLW und seine Mitglieder entschieden gegen jeden menschenverachtenden und die Menschenwürde missachtenden Radikalismus . Insbesondere werde jeder Versuch verurteilt, das Prinzip eines standortgebundenen Betriebsorganismus des Öko-Landbaus für rechtsradikale Ideologien zu missbrauchen.

Der ökologische Landbau fördere die Vielfalt in der Natur und stehe auf dem Boden der demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland. In diesem Sinne setzten sich der BÖLW und seine Verbände ein für „Meinungsfreiheit und -vielfalt, Freundschaft zwischen Kulturen und den Austausch zwischen gesellschaftlichen Strömungen sowie die Achtung der Menschenwürde.“ Die ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft stehe für einen „achtsamen Umgang mit der Natur, den Tieren und den Menschen untereinander sowie für biologische Vielfalt“. (AgE)

Hintergrund:
Rechtsextreme machen auf Biobauer (13.1.2012)

Leserkommentare

6 Kommentar(e)
  • Bedient sich ein konventioneller Bauer

    [26.06.2012]

    des in der Bioszene gebräuchlichen Wortschatzes, wird sein Kommentar schlichtweg gelöscht. In meinem Kommentar war weder eine Unwahrheit, noch eine Beleidigung, oder ein Vergleich mit dem dritten Reich vorhanden. Wenn die Bios sich ihrer Wurzeln schämen, sollten sie sich schnellstmöglich davon distanzieren, und nicht diese verqueren Lehren und Gedanken als das Maß der Dinge hinstellen. Die größte Frechheit aber ist, daß sich die Biolandwirtschaft vollkommen gewissenlos als ökologisch bezeichnet, und eine klare Lüge ist, wenn sie ihre Produkte als gesünder preisen. Von Topagrar bin ich schlichtweg enttäuscht. Von einem Berichterstatter sollte Neutralität erwartet werden dürfen.

    von xf1

  • Bei der Gelegenheit

    [25.06.2012]

    könnte man gleich die RS Denkmäler, Schriften, Namensgebungen auf den Müllhaufen der Geschichte werfen. Anders gesagt die Idee hätte man schon vor etlichen Jahrzehnten haben können (müssen ).

    von meyenburg33

  • Jedes Mittel recht?

    [25.06.2012]

    Dass die rechte Szene seit langem bestrebt ist, gesellschaftliche Gruppen zu unterwandern, ist allgemein bekannt. Deshalb finde ich es gut, dass der BÖWL in die Offensive geht und sich von derlei Gruppierungen distanziert. Dass dieser Artikel nun bei einigen Kommentarschreibern zu derartiger Aufregung führt (betreffende Kommentare sind bereits gelöscht), ist nur schwer nachvollziehbar. Anscheinend ist hier jedes Mittel recht, um Bio von Konventionell zu trennen und zu diffamieren. Mit dem Hintergrund, dass mindestens einer der Kommentarschreiber nicht mal einen Bauernhof bewirtschaftet, sollte man überlegen,welche Ziele hier verfolgt werden. Denn als "Gutmenschen", die die Welt vor dem angeblich unseeligen Bio retten wollen, haben sich diejenigen bisher noch nicht hervorgetan.

    von Doris Peitinger

  • Scheinheilige Ablenkungsmanöver

    [25.06.2012]

    Meiner Meinung ein Reines Scheinheiliges Ablenkungsmanöver des BÖLW. Herr Felix Prinz zu Löwenstein erinnert mich an einen Herren

    von beglaebeglae

  • Braucht man eigentlich nicht kommentieren

    [24.06.2012]

    dazu muss man sich nur mit der geschichte des Ökolandbaus auseinandersetzen, dann weis welche gemeinsamen Wurzeln der Ökolandbau hat, den dieser auch mit den Autarkiebestrebungen Deutschlands teilt und die ihre Fortsetzung in der "energiewende" finden.

    von futtersilo

  • Fader Beigeschmack

    [24.06.2012]

    von xf1

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