Bauernverband weist Behauptung des „Agrarbündnisses“ zurück

[09.02.2012]

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Der Bayerische Bauernverband weist Behauptungen des sogenannten Agrarbündnisses Bayern zurück, die gestern in einer Pressemitteilung des Bund Naturschutz in Bayern e.V. verbreitet wurden. Die Behauptung sei falsch, dass der Bauernverband für eine intensive Bewirtschaftung und Agrarexporte aus Europa eintrete, um den Hunger in der Welt zu verringern. Tatsache sei, dass der Bayerische Bauernverband zu Umwelt- und Naturschutz stehe und sich für eine nachhaltige Landwirtschaft einsetze.
Seit Jahren mache sich der Bauernverband national und international dafür stark, verlässliche politische Rahmenbedingungen (Good Governance) in den Entwicklungsländern abzusichern. Er unterstütze so das Recht der dortigen Bauernfamilien auf eigene Flächen und das Engagement dieser Bauernfamilien sowie der mit ihnen verbundenen Handwerks- und Gewerbeunternehmen. „Eine gute Regierungspolitik statt Unruhen, Bürgerkriege und korrupter Regierungssysteme – das ist der Schlüssel, um den Hungernden in den ärmsten Entwicklungsländern zu helfen“, erklärt der Bayerische Bauernverband.
 
Der Bayerische Bauernverband werde auch die weiteren Beratungen zur EU-Agrarpolitik (GAP) 2014 bis 2020 sachlich und konstruktiv begleiten, um für die 113.000 bayerischen Familienbetriebe die bestmögliche Unterstützung über passende Werkzeugen in der ersten und zweiten Säule der GAP zu erreichen. Hier komme der Bayerische Bauernverband seiner Verantwortung für 156.000 Mitgliedsbetriebe nach, die für über 750.000 Menschen vor allem im ländlichen Raum stehen.

Leserkommentare

3 Kommentar(e)
  • ZU Doris

    [11.02.2012]

    Aber die BDM Mitglieder werden doch weniger,das hat doch mit der auf BIO asugerichteten Politik zu tun.Es werden keine Zahlen veröffentlicht leider.Ich denke das eine konventionelle Landwirtschaft unsere Zukunft sichert.Sie ist in der CO2 Bilanz günstiger als Bio.Bei Bio werden die gesteigerten Importe gern verschwiegen. Was den Landwirten am meisten helfen würde,wenn sich beide Parteien zum Subventionsabbau durchringen könnten.Vor allem bei den mehrfache geförderten Biogasanlagen sollte der Anfang gemacht werden.

    von werni

  • Heuchlerische Aussagen

    [11.02.2012]

    Tatsache ist, dass der Bauernverband die These vertritt, dass wir die Welt ernähren sollen. Damit sind nun mal eine intensive Bewirtschaftung und Agrarexporte nötig. Hier werden mal wieder bewußt die Tatsachen verdreht. Dass Entwicklungshilfeorganisationen die Sache anders sehen, zeigt ihre Mitgliedschaft im Agrarbündnis. -------------------------------------------------------------- Im Unterallgäu haben sich im übrigen diverse Ortsgruppen des BBV zusammengeschlossen und trotzdem nur für etwas mehr als die Hälfte entweder einen Ortsobmann oder eine Ortsbäuerin gefunden. ( Quelle: Allgäuer Bauernblatt, Ausgabe 4 vom 26.01.12, S. 9 ). Dies läßt nicht vermuten, dass die Basis großes Interesse hat, sich aktiv in den Verband einzubringen.

    von Doris Peitinger

  • BDM

    [10.02.2012]

    Wann Hilft der BDM wieder den aktiven Landwirten?Der DBV hätte einen Unterstützung zu diesem Statement verdient.Ich trete für die flexible Mengensteuerung bei der Milch ein.Aber ohne die größte Berufsvertretung ist es nicht denkbar.Leute überlegt´s ob die Mitgliedschaft beim BDM noch bringt.Der BBV Unterallgäu hat 30% Mitgliederzuwachs alles enttäuschte BDM Mitglieder!!!!!

    von werni

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