[06.12.2007]
landwirte
Wie Landwirtschaftsminister Josef Miller in München mitteilte, sind den repräsentativen Buchführungsergebnissen der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) zufolge die Gewinne der Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr um rund 13 % aufdurchschnittlich knapp 39 500 Euro gestiegen. Hauptgrund für diese Entwicklung waren den Erhebungen zufolge vor allem die gestiegenen Erlöse im Pflanzenbau und in der Milchviehhaltung. Nach Aussage des Ministers erleichtert der Gewinnanstieg den Landwirten die Umsetzung notwendiger Rationalisierungs- und Erweiterungsinvestitionen, vermindert aber nicht den von der Globalisierung der Agrarmärkte verursachten Anpassungsdruck. "Insgesamt ist die Landwirtschaft auf einem guten Weg, so der Minister. "Die Landwirte sollten jetzt optimistisch in die Zukunft blicken und ihre Betriebe zielorientiert weiterentwickeln". Nach den Buchführungsergebnissen haben vor allem die Betriebe mit Ackerbau sowie Dauerkulturen und Futterbau zugelegt. Letztere verzeichneten einen Anstieg von rund 17 %. Die Futterbaubetriebe, die hauptsächlich von den leicht gestiegenen Erlösen für Milch und der Betriebsprämienregelung profitierten, haben damit einen Gewinn von durchschnittlich rund 38 400 Euro erzielt. Der Gewinn bei Ackerkulturen stieg aufgrund höherer Erzeugerpreise für Getreide und Ölfrüchte sogar um 26 % auf etwa 42 500 Euro. Demgegenüber belasteten hohe Futtermittelkosten und gesunkene Schweinepreise das Ergebnis bei den Veredelungsbetrieben. Deren Gewinn sank um 17 % auf durchschnittlich 42 300 Euro.
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