[26.04.2011]
Denen zufolge seien Ernährungssicherung und Nahrungsmittelknappheit eine Frage der zunehmenden Bevölkerung, der Flächenknappheit sowie der klimatischen Bedingungen und nicht der Spekulation. Deren Verunglimpfung berge die Gefahr in sich, das traditionsreiche Termingeschäft zu zerstören.
„Der Handel mit agrarischen Rohstoffkontrakten greift auf eine lange Tradition zurück, die im antiken Griechenland verwurzelt ist“, erklärte Goldmann. Der Vorverkauf der Ernte diene dabei der Preissicherung. Die derzeit steigenden Nahrungsmittelpreise resultierten aus einer wachsenden Nachfrage und seien für die Bauern positiv. Spekulationen sollten dem Ausschussvorsitzenden zufolge in diesem Zusammenhang nicht überbewertet werden, da sich der Kontrakthandel an Warenterminbörsen bereits jetzt durch standardisierte Verträge und eine Clearingstelle auszeichne. Goldmann: „Es darf nicht sein, dass Landwirte in dieser Diskussion die Leitragenden sind.“ Deshalb seien weitere Preis- und Mengenregulierungen nicht sinnvoll. (AgE)
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