[17.07.2012]
Prof. Folkhard Isermeyer
Prof. Dr. Folkhard Isermeyer, Präsident des Thünen-Institutes aus Braunschweig, hat Politikern und Wissenschaftlern geraten, für die Zeit nach 2020 eine fundamentale Agrarreform vorzubereiten.
Wie er nach DLG-Angaben auf dem Kongress der europäischen Milchviehhalter im belgischen Hasselt sagte, könnte die Reform z.B. ein Auslaufen der Direktzahlungen innerhalb einer vorgegebenen Periode, eine Stärkung der zweiten Säule im Hinblick auf Inhalt und Finanzierung, die Einrichtung einer unabhängigen Politik für ländliche Räume sowie einer unabhängigen Politik für Entwicklungshilfe beinhalten. Wichtige Grundlage für die neuen Entwicklungen sei, dass „die Reform mit der Definition von Politikzielen und der Entwicklung adäquater Politikinstrumente zur Erreichung dieser Ziele beginnt“, nicht umgekehrt.
“Grüne Direktzahlungen jedenfalls, wie sie momentan von der Kommission vorgeschlagen werden, können nicht als „universelles Mittel“ für Agrarpolitik angesehen werden. Außerdem ist jetzt zu spät, ein komplett unterschiedliches Politikkonzept für die Periode 2014 bis 2020 auszuhandeln", so Isermeyer. (ad)
Leserkommentare
Eine große Beraterreform ist schon längst überfällig!
[18.07.2012]
Mit normalem Menschenverstand hat diese Landwirtschaft schon rein gar nichts mehr zu tun. Die Berater habens so vorgeschlagen, die Politik so umgesetzt,und der DBV trägts dann wenns für sein Klientel passt mit. Saubere Kungelei!
von Ghostbusters
Ganz einfach so.....
[17.07.2012]
Subventionen gen null fahren,auch für Bio - Betriebe und Biogasanlagen, dann zeigt sich innerhalb kürzester Zeit wer Gewinn erwirtschaftet. Die Betriebe, die dann noch da sind, können überleben. Ohne Subventionen, ohne Vorschriften (Cross Compliance) und Pachtpreise wären wieder normal. Ganz einfach .........
von Agriman248
[17.07.2012]
jaja alle schimpfen immer auf die subventionen,wenn der preis fürs produkt aber wieder fällt heul alle den staatlichenhilfen hinterher!!!
von hartjen
Sind wir Unternehmer oder Dauersubventionsempfänger
[17.07.2012]
Das Auslaufen der Direktzahlungen ist längst überfällig. Es kann nicht sein, daß eine ganze Berufsgruppe ein Leben lang am Subventionstropf hängt.
von adlberger
Ist das der Beweis wie verfehlt die Agrarpolitik heute schon ist? Was haben Subventionen in einem "freien Markt" verloren? >Richtig, Nix!
[17.07.2012]
Die EU Agrarpolitik ist doch totaler Murks. Ob es durch weiteres "Gemurkse" von Isermeyer und Co besser wird, glaube ich kaum. Auf dieser Ebene werden jedenfalls die Regeln für die Agrarmärkte gesetzt, die uns Bauern am Ende immer auf die Füße drücken. Wobei diese Leute immer gerne behaupten es gäbe ja den "freien Markt", die Politik könne nichts tun. Eine entlarvte Lüge! Isermeyer ist doch auch nur das Sprachrohr der Finanzelite. Ihm ist es dabei überlassen wissenschaftlich klingende Erklärungen bzw. Begründungen für die gewollte Richtung des Establishments zu liefern. Viele seiner Prognosen bekommt er z.B. von der Rabobank zugeliefert, wie er selbst einmal zugegeben hat.
von helmut_ehrlicher
Agrarreform 2020 Isermeyer
[17.07.2012]
Klugscheißer !!!!!!!!!
von hhaven
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