[08.02.2012]
Vorgesehen ist nun, dass der Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen, Helmut Dammann-Tamke, auf dem Podium sprechen und zu „naturschutzfachlichen, volks- und betriebswirtschaftlichen Konsequenzen überhöhter Wildbestände“ Stellung beziehen wird.
Dammann-Tamke wies vorab darauf hin, dass ein Wildmanagement in Deutschland nur mit den Jägern funktioniere; gebraucht würden Kompromisse zwischen den Nutzern. Der DJV wolle in Göttingen keine Alibi-Veranstaltung, sondern einen echten Dialog auf Augenhöhe. Schließlich sei Wild weit mehr als nur ein Forstschädling und die Jagd kein Mittel zum Zweck der forstlichen Holzproduktion. Angepasste Wildbestände könnten auf keinen Fall ausschließlich von Berufsjägern und Forstbediensteten erreicht werden, zumal sich ein Großteil der Wälder in Privatbesitz befinde, erklärte Dammann-Tamke. Nur mit Hilfe aller Jäger sei ein flächendeckendes Wildmanagement möglich.
Der DJV stellte klar, dass er lokale Probleme mit überhöhten Schalenwildbeständen anerkenne. Wirtschaftliche Schäden in Forst- und Landwirtschaft entstünden jedoch nicht nur aufgrund hoher Wildpopulationen, sondern auch durch fehlende Äsungsflächen in der immer intensiver wirtschaftenden Land- und Forstwirtschaft, den Klimawandel, die Zerschneidung der Landschaft und die Störung des Wildes durch Erholungssuchende. (AgE)
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Leserkommentare
Jägertraum
[08.02.2012]
Die Jäger sind zur Steuerung der Wildpopulation da. Wenn die Populationen zu groß werden läuft was falsch! Dumme Ausreden sind unerträglich! Jäger schmeißen heute z.T. soviel Futter in den Wald das selbst hohe Forstbeamte von hausscheineähnlicher Wildschweinehaltung reden....
von landfuerst
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