-
@Preuße wir können ja auch abwarten
[24.09.2012]
bis uns die Chinesen oder Inder aufkaufen, die Milch dort produzieren zu lassen geht ja (noch)nicht es sei denn die bekommen´s hin frische Milch zu transportieren.Die Idee mit den kürzeren Vertragslaufzeiten ist nicht schlecht nur wer kauft sich denn gern jedes Jahr neu bei einer Mokerei ein.
Es waren schon DMKLieferanten bei der Demo in Zeven!
von Friesenkuh
-
[24.09.2012]
Richtig ist, das es einige Berufskollegen gibt, die sich offenbar Kaputt-Investieren. Insofern hat Campinalandliebe recht. Aber das unsere Situation mehr als bescheiden ist stimmt schon. Viele Milchviehbetriebe lebten zeitweise von der Substanz. Ansonsten stimmen bei uns die Rahmnenbedingungen nicht. Immer besser zu werden als andere, nach immer besseren Möglichkeiten Alternativen zu suchen läuft sich auch tod. Wir sind nämlich Ortsgebunden. Industrie kann ihr Unternehmen durchsaus an bessere Standorte verlagern - wir nicht, denn wir sind an unserer Scholle gebunden, denn diese läßt sich nicht mitnehmen. Darüberhinaus gibts Betriebsindividuelle Bedingungen, die ich als Betriebsleiter kaum beeinflussen kann....
von preuße
-
Demos gerechtfertigt
[24.09.2012]
Die Demonstrationen sind durchaus gerechtfertigt,sicher als unternehmer hab ich immer mehrere möglichkeiten,aber nicht wenn die gegebenheiten ungerecht verteilt sind...
von simson09
-
Gejammer hilft nicht!
[23.09.2012]
Dies Gejammer ist unerträglich! Wer Unternehmer ist hat immer mehrere Möglichkeiten entscheidungen zu treffen. Aber über Jahre hinweg über zu geringe Preise zu schimpfen macht aus unternehmerischer sicht keinen Sinn! Handel oder Aufhören, das sind die beiden grundsätzlichen Alternativen. Handeln: Besser sein als die anderen (Produktionsfunktion optimiere), Bessere Vermarktungsapreise realisieren ( Direktvermarktung, Vermarkterwechsel..., Demonstrieren???, Verhandlungsdruck aufbauen ok, dann muss man aber auch "was in der Hose" haben), oder bessere, günstigere Einkaufspreise realisiere (das ist das Unwahrscheinlichste..). Oder man hört auf. Das ist Unternehmertum!!!
von landfuerst
-
demo
[22.09.2012]
@Rita:Das sind die Gesetze des Marktes.Aber den Kommentar von Campinalandliebe trifft den Nagel auf den Kopf.dem ist nichts hinzuzufügen.
von
-
langweilt mich...
[22.09.2012]
solche demos nutzen sich ab... ich muss beglaebeglae recht geben mit dem was er sagt. Sooo schlecht gehts den milchbauern im moment nicht und gings ihnen in den vergangenen jahren auch nicht. Und warum immer die schuld bei den anderen suchen??? niemand befiehlt einem Landwirt noch mehr zu bauen, noch größere Herden zu melken, noch mehr Fläche zu überzogenen preisen zu pachten, noch größere schlepper zu fahren.
Die Wahrheit tut oft weh, aber der ein oder andere sollte mal gründlich darüber nachdenken, ob sein betrieb überhaupt noch bewirtschaftungsfähig ist. Müssen kredite in millionenhöhe für ställe aufgenommen werden? oder höre ich vorher auf?
von campinalandliebe
-
Werni!
[22.09.2012]
Die Politik des Bauernverbandes hat uns dahin gebracht,wo wir jetzt sind.Ist der Preis höher,steigt das Milchaufkommen.Durch dieses Steigen verfällt der Preis wieder.
Verstehst Du einfache Dinge nicht?
von rita#001
-
[22.09.2012]
Der Vorschlag von @bauerbruns hat schon was. Zum einen könnte die Kapitalbasis der Molkerei nicht von heute suf morgen ausbluten, zum anderen wäre der Markt um den Rohstoff etwas intensiviert. In diesem Fall sollte die Kündigung der Mitgliedschaft 2 Jahre, der, der Andienungspflicht 3Monate betragen. Gleichzeitig müßte aber die Geno-Molkerei zur abnahme verpflichtet sein, die Milch ihrer Mitglieder abzunehmen, so sie es wünschen. Das würde sicherlich den Druck erhöhen. Trotzdem halte ich an meiner Meinung fest, diverse Bezüge an den Milchpreis zu koppeln. Dann ist wenigstens sichergestellt, das sich einige Stühle-Sitzer nicht sinnlos auf unsere Kosten die Taschen voll machen.
von preuße
-
Vertragslaufzeiten/Kündigungsfristen o. ä.,
[22.09.2012]
z.Z. wird wieder viel über am Milchpreis gekoppelte GF-Gehälter gesprochen. Ich denke es wäre besser direkten Druck auf die Unternehmen zu erzeugen. Durch z.B. 3 monatige Kündigungsfristen für Lieferungen unter Entkopplung der Kapitalbindung könnte der Rohstoffwettbewerb von uns Erzeugern wieder Unternehmerisch angegangen werden. Es macht schlieslich keinen Sinn im Januar wegen schlechter Preise zu kündigen um Jahre später die Milch wo anders hin zu liefern. Auf der anderen Seite wären gerade auszahlungsstarke Unternehmen im Vorteil weil diese schnell ohne am Spotmarkt zu agieren ihre Rohstoffbasis erweitern könnten.Das Kapital sollte aber weiter 2 Jahre stehenbleiben um die Molkereien gegenüber den Banken eine Basis zu verschaffen.
von bauerbruns
-
besonne Milchbauern
[22.09.2012]
@Aheumer:Du sprichst mir aus der Seele.Das ist der Punkt.
@ehrlicher;Ihre Aussage war die Kreisobmänner sind vernünftige Leute.Besser als die Spitze des DBV.
Warum arbeitet bei der Demo nicht zusammen?
Das hätte mehr Gewicht als diese plumpe,krankhafte,DBV Kritik die jedem doch schon zum Halse raushängt.
Das der Weltmarkt auch bessre Preise bringen kann.Ist nachzulesen in der neuen Top Agrar.
von
-
Was will der BDM ?????
[22.09.2012]
Populismus = bezeichnet eine um "Nähe zum Volk" bemühte Politik,die Unzufriedenheit,Ressentiments,Ängste und Konflikte ausdrückt oder instrumentalisiert, indem sie Gefühle anspricht und einfache Lösungen vorstellt.(Wikipedia)Als Beobachter bin ich erstaunt, dass nicht einfach "die Milchbauern" demonstrieren, sondern wieder eine Verbandsfahne hochgehalten wird. Wir sind die "Guten"- ihr seid... .Ich melde mich hier nur deshalb, weil durch den grünen BDM Populismus (Greening,GVO Mais/Soja,etc.)die LW nachhaltig Schaden nehmen wird. Es wird Zeit, dass die besonnenen Bauern im BDM ein Machtwort sprechen.
von
-
Wieviele
[22.09.2012]
protestierten da denn tatsächlich vor ihrer eigenen Molkerei? Wie groß war der Anteil derjenigen die lediglich zum Fremdschimpfen angereist waren?
von
-
Die Bündelung in den Genossenschaftsmolkereien hat heute schon versagt, wann kapiert man das endlich bei der DBV-Spitze und sucht den Schulterschluss mit den Milchbauern?
[22.09.2012]
massa04 hat ein Stück weit Recht, dass wir Bauern eine Mitschuld an dem Dilemma tragen. Die Milchbauern haben es vor Zeiten verpasst die Kontrolle über die Genossenschaften und den Bauernverband zur Ausrichtung der Milchpolitik in der Hand zu behalten. Diese machen nun ihr eigenes Ding bei dem Plan die Weltmärkte mit billigen Preisen zu erobern. Die DBV-Spitze wird niemals die Organisation einer BV-Demo vor einer Molkerei zulassen. Schließlich ist es ja deren alternativlose Lösung zur unwirksamen Bündelung in selbigen Organisationen! Der schafft ja noch nicht mal Bauern vor die Discounterzentralen, die er immer wieder gerne unzutreffenderweise als Verursacher kritisiert. Ich sehe keinen Schulterschluss mit dem DBV, höchstens mit Dr. Billau.
von helmut_ehrlicher
-
"da die Kosten für die Milchbauern weiter massiv gestiegen seien"
[22.09.2012]
Da sind die Milcherzeuger selbst schuld, bei uns verkaufen die Milcherzeuger ihr Getreide um billigeres Kraftfutter zu Kaufen, überbelegen ihre Laufställe und noch was soviele Fendt Großschlepper wie jetzt hat es noch nie gegeben selbst ein 45 Ha Milchbetrieb Fährt mit einen 718 Fendt durch die Gegend mein Mitleit mit Milchbauern hält sich in Grenzen.
von beglaebeglae
-
Anekdote vom Rand der Demo:
[22.09.2012]
Während schon seit geraumer Zeit die Situation der Milcherzeuger an diesem für sie lausig funktionierenden Markt geschildert wurde ging ein Beisitzer zu dem Geschäftsführer Voss, welcher so weit ab von der Demo gestanden hatte, dass er die Worte nicht einmal akkustisch verstehen konnte. Voss wurde mitgeteilt, er solle jetzt doch langsam mal dort hin gehen und was sagen, damit nichts aus dem Ruder laufen würde, weil die Sache "kritisch" werden würde. Er hat dann auch seinen Vortrag gehalten. Aber was nützt das, wenn er vorher die Gegenargumente nicht angehört hatte? Ein Beisitzer lief im ruhigen Austausch von Argumenten einfach weg. Und die wollen uns Genossen vertreten? Wenn sie nicht mal zuhören? Aber Angst, die haben sie vor uns Genossen!
von detmarkleensang
-
@Preuse
[21.09.2012]
Es kamen immer so Schlagworte: Kostenführerschaft, Closed Schop und jetzt wir nehmen nach 2015 alle Milch von den Genossen auf.
Das mit den Gehältern an den Milchpreis koppeln ist ne gute Idee, das könnte ich auch unterstützen.
Solange die Molkereien sich jedoch selber unterbieten, so lange werden wir auch nicht unseren Milchpreis erhalten den wir unbedingt benötigen.
von Friesenkuh
-
[21.09.2012]
Ich erwarte, das wir kurzfristig einen durchschnittlichen Basispreis von min 35Cent zzgl MwSt bekommen. Von den Geno-Molkereien erwarte ich, das sie unsere Interessen kompromißlos entsprechend am Markt umsetzen. Wir treten in immer mehr Vorleistungen- Stichwort QM- aber rumgekommen ist dabei bis jetzt nichts. Ich liefere selbst ans DMK,mangels sinnvoller Alternative, und fühle mich da auf dem bisherigen Weg noch nicht wirklich mitgenommen. Bezüglich einers besseren Milchpreises fehlt mir aber der Glaube daran, das akzeptable Kontrakte abgeschlossen werden - Erfahrung halt. Vieleicht sollte man das Salär von Vorstand, Aufsichtsrat und Geschäftsführung einfach an den Milchpreis binden - Basis 1970.....
von preuße
-
milchmenge kontrollieren in bauernhand
[21.09.2012]
wenn wir nicht endlich lernen unsere milchmenge gemeinsam zu kontrollieren, zb.über die verbände und bdm(in bauernhand).denn meg sind tieger ohne zähne.wir werden sonst weiter gegen windmühlen kämpfen.
mfg lmg
von lmg
-
Also noch nicht groß genug, als Entschuldigung !!!!! ????? Aber bitte!
[21.09.2012]
Mal bei Arla nachaschauen, was da der Milchpreis so macht, die sind ja noch größer geworden. Man staune, gleiches Niveau. Demnach kann es nicht an der größe, verarbeiteter Menge, Anzahl der "großen Anbieter " hängen. Wie wärs mal mit Marktkonformen Milchangebot?
Auch nur eine Molkerei in ganz Europa, wird beim Handel keine, für uns Erzeuger kostendeckenden Preise durchsetzen können, wenn das Rohstoffangebot über der Nachfrage liegt. Daran wird auch der DBV nichts ändern können. Versucht habens seine vorbildlichen Leuchttürme schon, bewiesen das es nicht funktioniert allerdings auch! Für blöd verkauft werden wir immer noch. Es könnt ja sein wir machen unser eigenes Ding mit MEG´s.
von Hardthof
-
Organisaton der Demo
[21.09.2012]
Über 90 Lieferanten von einigen hundert.Das ist nicht viel.So erreicht man nichts.
Wie wäre es gewesen wenn der BDM mit den umliegenden Kreisverbänden was auf die Beine gestellt hätten.Ein bißchen Mundpropaganda gleich werden einige hundert Demonstranten vor Ort gewesen.Das wäre der berühmte Schulterschluß gewesen.So denke ich verpufft das ganze!
von
-
Jetzt ist die DMK so groß und eine richtige Leuchtturmmolkerei
[21.09.2012]
und dennoch gibt Herr Voss zu, das sie zu schwach sind um in Augenhöhe verhandeln zu können. Das schreit ja gerade zu für mehere Mitgliedschaften in Bündelungsorganisationen.
Liebe Bundestagsabgeordnete, so darf diese Änderung des Marktstrukturgesetzes nicht durchgehen.
Lieber DBV ihr habt dies der Regierung auf geheiß angeraten. Wenn das durchgeht seid ihr die Totengräber der Milchbauern.
von Ghostbusters
-
Bauern selber schuld?
[21.09.2012]
Wenn wir Bauern bei der für uns momentan absolut günstigen argumentativen Ausgangslage (Kostenprogression oder "Explosion") nicht in der Lage sind, bei den ausstehenden Verhandlungen höhere Preise durchzusetzen, simma selba schuld! Nur durch Einigkeit, Schulterschluss und konsequentes Vorgehen (dazu zählen auch Demos!), haben wir eine Chance, unser Überleben zu sichern!
von massa04
-
Im europäischen
[21.09.2012]
Vergleich stehen unsere Molkereien nicht so toll dar, da ist wohl im Frühjahr etwas schief gelaufen. Ein bißchen Selbstkritik würde den Herren mehr Glaubwürdigkeit verschaffen. Zudem waren die Milchmengenmeldungen in den ersten Monaten im Nachhinein wohl zu hoch durch Umstellung auf ein online-basiertes Meldeverfahren.
30 Cent bei 4% Fett und 3,4 Eiweiß heute als guten Preis zu bezeichnen zeigt: Er hat von den aktuellen Zahlen keinen Schimmer, wie soll er dann gegenüber dem Handel glaubwürdig Verhandlungsgespräche führen? Das geht gar nicht!
von blabla
-
Respekt
[21.09.2012]
Der BDM lässt nicht locker für die Interessen der Milchbauern zu kämpfen.Die Molkereien werden ja schon vom DBV vertreten.
von fiatf110
Leserkommentare
@Preuße wir können ja auch abwarten
[24.09.2012]
bis uns die Chinesen oder Inder aufkaufen, die Milch dort produzieren zu lassen geht ja (noch)nicht es sei denn die bekommen´s hin frische Milch zu transportieren.Die Idee mit den kürzeren Vertragslaufzeiten ist nicht schlecht nur wer kauft sich denn gern jedes Jahr neu bei einer Mokerei ein. Es waren schon DMKLieferanten bei der Demo in Zeven!
von Friesenkuh
[24.09.2012]
Richtig ist, das es einige Berufskollegen gibt, die sich offenbar Kaputt-Investieren. Insofern hat Campinalandliebe recht. Aber das unsere Situation mehr als bescheiden ist stimmt schon. Viele Milchviehbetriebe lebten zeitweise von der Substanz. Ansonsten stimmen bei uns die Rahmnenbedingungen nicht. Immer besser zu werden als andere, nach immer besseren Möglichkeiten Alternativen zu suchen läuft sich auch tod. Wir sind nämlich Ortsgebunden. Industrie kann ihr Unternehmen durchsaus an bessere Standorte verlagern - wir nicht, denn wir sind an unserer Scholle gebunden, denn diese läßt sich nicht mitnehmen. Darüberhinaus gibts Betriebsindividuelle Bedingungen, die ich als Betriebsleiter kaum beeinflussen kann....
von preuße
Demos gerechtfertigt
[24.09.2012]
Die Demonstrationen sind durchaus gerechtfertigt,sicher als unternehmer hab ich immer mehrere möglichkeiten,aber nicht wenn die gegebenheiten ungerecht verteilt sind...
von simson09
Gejammer hilft nicht!
[23.09.2012]
Dies Gejammer ist unerträglich! Wer Unternehmer ist hat immer mehrere Möglichkeiten entscheidungen zu treffen. Aber über Jahre hinweg über zu geringe Preise zu schimpfen macht aus unternehmerischer sicht keinen Sinn! Handel oder Aufhören, das sind die beiden grundsätzlichen Alternativen. Handeln: Besser sein als die anderen (Produktionsfunktion optimiere), Bessere Vermarktungsapreise realisieren ( Direktvermarktung, Vermarkterwechsel..., Demonstrieren???, Verhandlungsdruck aufbauen ok, dann muss man aber auch "was in der Hose" haben), oder bessere, günstigere Einkaufspreise realisiere (das ist das Unwahrscheinlichste..). Oder man hört auf. Das ist Unternehmertum!!!
von landfuerst
demo
[22.09.2012]
@Rita:Das sind die Gesetze des Marktes.Aber den Kommentar von Campinalandliebe trifft den Nagel auf den Kopf.dem ist nichts hinzuzufügen.
von
langweilt mich...
[22.09.2012]
solche demos nutzen sich ab... ich muss beglaebeglae recht geben mit dem was er sagt. Sooo schlecht gehts den milchbauern im moment nicht und gings ihnen in den vergangenen jahren auch nicht. Und warum immer die schuld bei den anderen suchen??? niemand befiehlt einem Landwirt noch mehr zu bauen, noch größere Herden zu melken, noch mehr Fläche zu überzogenen preisen zu pachten, noch größere schlepper zu fahren. Die Wahrheit tut oft weh, aber der ein oder andere sollte mal gründlich darüber nachdenken, ob sein betrieb überhaupt noch bewirtschaftungsfähig ist. Müssen kredite in millionenhöhe für ställe aufgenommen werden? oder höre ich vorher auf?
von campinalandliebe
Werni!
[22.09.2012]
Die Politik des Bauernverbandes hat uns dahin gebracht,wo wir jetzt sind.Ist der Preis höher,steigt das Milchaufkommen.Durch dieses Steigen verfällt der Preis wieder. Verstehst Du einfache Dinge nicht?
von rita#001
[22.09.2012]
Der Vorschlag von @bauerbruns hat schon was. Zum einen könnte die Kapitalbasis der Molkerei nicht von heute suf morgen ausbluten, zum anderen wäre der Markt um den Rohstoff etwas intensiviert. In diesem Fall sollte die Kündigung der Mitgliedschaft 2 Jahre, der, der Andienungspflicht 3Monate betragen. Gleichzeitig müßte aber die Geno-Molkerei zur abnahme verpflichtet sein, die Milch ihrer Mitglieder abzunehmen, so sie es wünschen. Das würde sicherlich den Druck erhöhen. Trotzdem halte ich an meiner Meinung fest, diverse Bezüge an den Milchpreis zu koppeln. Dann ist wenigstens sichergestellt, das sich einige Stühle-Sitzer nicht sinnlos auf unsere Kosten die Taschen voll machen.
von preuße
Vertragslaufzeiten/Kündigungsfristen o. ä.,
[22.09.2012]
z.Z. wird wieder viel über am Milchpreis gekoppelte GF-Gehälter gesprochen. Ich denke es wäre besser direkten Druck auf die Unternehmen zu erzeugen. Durch z.B. 3 monatige Kündigungsfristen für Lieferungen unter Entkopplung der Kapitalbindung könnte der Rohstoffwettbewerb von uns Erzeugern wieder Unternehmerisch angegangen werden. Es macht schlieslich keinen Sinn im Januar wegen schlechter Preise zu kündigen um Jahre später die Milch wo anders hin zu liefern. Auf der anderen Seite wären gerade auszahlungsstarke Unternehmen im Vorteil weil diese schnell ohne am Spotmarkt zu agieren ihre Rohstoffbasis erweitern könnten.Das Kapital sollte aber weiter 2 Jahre stehenbleiben um die Molkereien gegenüber den Banken eine Basis zu verschaffen.
von bauerbruns
besonne Milchbauern
[22.09.2012]
@Aheumer:Du sprichst mir aus der Seele.Das ist der Punkt. @ehrlicher;Ihre Aussage war die Kreisobmänner sind vernünftige Leute.Besser als die Spitze des DBV. Warum arbeitet bei der Demo nicht zusammen? Das hätte mehr Gewicht als diese plumpe,krankhafte,DBV Kritik die jedem doch schon zum Halse raushängt. Das der Weltmarkt auch bessre Preise bringen kann.Ist nachzulesen in der neuen Top Agrar.
von
Was will der BDM ?????
[22.09.2012]
Populismus = bezeichnet eine um "Nähe zum Volk" bemühte Politik,die Unzufriedenheit,Ressentiments,Ängste und Konflikte ausdrückt oder instrumentalisiert, indem sie Gefühle anspricht und einfache Lösungen vorstellt.(Wikipedia)Als Beobachter bin ich erstaunt, dass nicht einfach "die Milchbauern" demonstrieren, sondern wieder eine Verbandsfahne hochgehalten wird. Wir sind die "Guten"- ihr seid... .Ich melde mich hier nur deshalb, weil durch den grünen BDM Populismus (Greening,GVO Mais/Soja,etc.)die LW nachhaltig Schaden nehmen wird. Es wird Zeit, dass die besonnenen Bauern im BDM ein Machtwort sprechen.
von
Wieviele
[22.09.2012]
protestierten da denn tatsächlich vor ihrer eigenen Molkerei? Wie groß war der Anteil derjenigen die lediglich zum Fremdschimpfen angereist waren?
von
Die Bündelung in den Genossenschaftsmolkereien hat heute schon versagt, wann kapiert man das endlich bei der DBV-Spitze und sucht den Schulterschluss mit den Milchbauern?
[22.09.2012]
massa04 hat ein Stück weit Recht, dass wir Bauern eine Mitschuld an dem Dilemma tragen. Die Milchbauern haben es vor Zeiten verpasst die Kontrolle über die Genossenschaften und den Bauernverband zur Ausrichtung der Milchpolitik in der Hand zu behalten. Diese machen nun ihr eigenes Ding bei dem Plan die Weltmärkte mit billigen Preisen zu erobern. Die DBV-Spitze wird niemals die Organisation einer BV-Demo vor einer Molkerei zulassen. Schließlich ist es ja deren alternativlose Lösung zur unwirksamen Bündelung in selbigen Organisationen! Der schafft ja noch nicht mal Bauern vor die Discounterzentralen, die er immer wieder gerne unzutreffenderweise als Verursacher kritisiert. Ich sehe keinen Schulterschluss mit dem DBV, höchstens mit Dr. Billau.
von helmut_ehrlicher
"da die Kosten für die Milchbauern weiter massiv gestiegen seien"
[22.09.2012]
Da sind die Milcherzeuger selbst schuld, bei uns verkaufen die Milcherzeuger ihr Getreide um billigeres Kraftfutter zu Kaufen, überbelegen ihre Laufställe und noch was soviele Fendt Großschlepper wie jetzt hat es noch nie gegeben selbst ein 45 Ha Milchbetrieb Fährt mit einen 718 Fendt durch die Gegend mein Mitleit mit Milchbauern hält sich in Grenzen.
von beglaebeglae
Anekdote vom Rand der Demo:
[22.09.2012]
Während schon seit geraumer Zeit die Situation der Milcherzeuger an diesem für sie lausig funktionierenden Markt geschildert wurde ging ein Beisitzer zu dem Geschäftsführer Voss, welcher so weit ab von der Demo gestanden hatte, dass er die Worte nicht einmal akkustisch verstehen konnte. Voss wurde mitgeteilt, er solle jetzt doch langsam mal dort hin gehen und was sagen, damit nichts aus dem Ruder laufen würde, weil die Sache "kritisch" werden würde. Er hat dann auch seinen Vortrag gehalten. Aber was nützt das, wenn er vorher die Gegenargumente nicht angehört hatte? Ein Beisitzer lief im ruhigen Austausch von Argumenten einfach weg. Und die wollen uns Genossen vertreten? Wenn sie nicht mal zuhören? Aber Angst, die haben sie vor uns Genossen!
von detmarkleensang
@Preuse
[21.09.2012]
Es kamen immer so Schlagworte: Kostenführerschaft, Closed Schop und jetzt wir nehmen nach 2015 alle Milch von den Genossen auf. Das mit den Gehältern an den Milchpreis koppeln ist ne gute Idee, das könnte ich auch unterstützen. Solange die Molkereien sich jedoch selber unterbieten, so lange werden wir auch nicht unseren Milchpreis erhalten den wir unbedingt benötigen.
von Friesenkuh
[21.09.2012]
Ich erwarte, das wir kurzfristig einen durchschnittlichen Basispreis von min 35Cent zzgl MwSt bekommen. Von den Geno-Molkereien erwarte ich, das sie unsere Interessen kompromißlos entsprechend am Markt umsetzen. Wir treten in immer mehr Vorleistungen- Stichwort QM- aber rumgekommen ist dabei bis jetzt nichts. Ich liefere selbst ans DMK,mangels sinnvoller Alternative, und fühle mich da auf dem bisherigen Weg noch nicht wirklich mitgenommen. Bezüglich einers besseren Milchpreises fehlt mir aber der Glaube daran, das akzeptable Kontrakte abgeschlossen werden - Erfahrung halt. Vieleicht sollte man das Salär von Vorstand, Aufsichtsrat und Geschäftsführung einfach an den Milchpreis binden - Basis 1970.....
von preuße
milchmenge kontrollieren in bauernhand
[21.09.2012]
wenn wir nicht endlich lernen unsere milchmenge gemeinsam zu kontrollieren, zb.über die verbände und bdm(in bauernhand).denn meg sind tieger ohne zähne.wir werden sonst weiter gegen windmühlen kämpfen. mfg lmg
von lmg
Also noch nicht groß genug, als Entschuldigung !!!!! ????? Aber bitte!
[21.09.2012]
Mal bei Arla nachaschauen, was da der Milchpreis so macht, die sind ja noch größer geworden. Man staune, gleiches Niveau. Demnach kann es nicht an der größe, verarbeiteter Menge, Anzahl der "großen Anbieter " hängen. Wie wärs mal mit Marktkonformen Milchangebot? Auch nur eine Molkerei in ganz Europa, wird beim Handel keine, für uns Erzeuger kostendeckenden Preise durchsetzen können, wenn das Rohstoffangebot über der Nachfrage liegt. Daran wird auch der DBV nichts ändern können. Versucht habens seine vorbildlichen Leuchttürme schon, bewiesen das es nicht funktioniert allerdings auch! Für blöd verkauft werden wir immer noch. Es könnt ja sein wir machen unser eigenes Ding mit MEG´s.
von Hardthof
Organisaton der Demo
[21.09.2012]
Über 90 Lieferanten von einigen hundert.Das ist nicht viel.So erreicht man nichts. Wie wäre es gewesen wenn der BDM mit den umliegenden Kreisverbänden was auf die Beine gestellt hätten.Ein bißchen Mundpropaganda gleich werden einige hundert Demonstranten vor Ort gewesen.Das wäre der berühmte Schulterschluß gewesen.So denke ich verpufft das ganze!
von
Jetzt ist die DMK so groß und eine richtige Leuchtturmmolkerei
[21.09.2012]
und dennoch gibt Herr Voss zu, das sie zu schwach sind um in Augenhöhe verhandeln zu können. Das schreit ja gerade zu für mehere Mitgliedschaften in Bündelungsorganisationen. Liebe Bundestagsabgeordnete, so darf diese Änderung des Marktstrukturgesetzes nicht durchgehen. Lieber DBV ihr habt dies der Regierung auf geheiß angeraten. Wenn das durchgeht seid ihr die Totengräber der Milchbauern.
von Ghostbusters
Bauern selber schuld?
[21.09.2012]
Wenn wir Bauern bei der für uns momentan absolut günstigen argumentativen Ausgangslage (Kostenprogression oder "Explosion") nicht in der Lage sind, bei den ausstehenden Verhandlungen höhere Preise durchzusetzen, simma selba schuld! Nur durch Einigkeit, Schulterschluss und konsequentes Vorgehen (dazu zählen auch Demos!), haben wir eine Chance, unser Überleben zu sichern!
von massa04
Im europäischen
[21.09.2012]
Vergleich stehen unsere Molkereien nicht so toll dar, da ist wohl im Frühjahr etwas schief gelaufen. Ein bißchen Selbstkritik würde den Herren mehr Glaubwürdigkeit verschaffen. Zudem waren die Milchmengenmeldungen in den ersten Monaten im Nachhinein wohl zu hoch durch Umstellung auf ein online-basiertes Meldeverfahren. 30 Cent bei 4% Fett und 3,4 Eiweiß heute als guten Preis zu bezeichnen zeigt: Er hat von den aktuellen Zahlen keinen Schimmer, wie soll er dann gegenüber dem Handel glaubwürdig Verhandlungsgespräche führen? Das geht gar nicht!
von blabla
Respekt
[21.09.2012]
Der BDM lässt nicht locker für die Interessen der Milchbauern zu kämpfen.Die Molkereien werden ja schon vom DBV vertreten.
von fiatf110
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