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Rentenbank fördert Bürger- und Bauernwindparks

Windräder Die Landwirtschaftliche Rentenbank, Frankfurt am Main, fördert ab sofort Investitionen in Bürger- und Bauernwindparks. Gefördert werden Windenergieunternehmen, die mehrheitlich Bürgern, Unternehmern und Grundstücksbesitzern am Standort des Windparks gehören.
 
Im Rahmen der Energiewende kommt der Windenergie eine zentrale Rolle zu. Durch die Beteiligung ortsansässiger Bürger an Bürger- und Bauernwindparks bleibt ein Großteil der Erlöse im ländlichen Raum, begründet die Bank ihr Engagement. Zugleich werde damit auch die Akzeptanz für die Anlagen erhöht.
 
Die Rentenbank fördert die Investitionen in ihrem Programm „Energie vom Land“ zu Basis-Konditionen. In der günstigsten Preisklasse (A) liegt der Basis-Zins bei einer Laufzeit von 10 Jahren und 10-jähriger Zinsbindung derzeit bei effektiv 2,63 % und 2,07 % bei 5-jähriger Zinsbindung. Werden die Anteile an der Anlage überwiegend von Unternehmern der Agrar- und Ernährungswirtschaft gehalten, gelten die günstigeren Top-Zinsen.
 
Die Programmkredite der Förderbank für die Agrarwirtschaft dürfen neben anderen öffentlichen Mitteln, z. B. Zuschüssen, eingesetzt werden, soweit die von der EU vorgegebenen Beihilfeobergrenzen eingehalten werden. Bei allen Förderdarlehen der Rentenbank sind die Kreditanträge an die Hausbank zu richten. In Abhängigkeit von der Bonität und der Werthaltigkeit der Sicherheiten nehmen die Hausbanken auch die Einstufung in die jeweilige Preisklasse vor. (ad)