Videoserie: Ein Schweinestall entsteht

Neue Folge: Teil 15 - Das Abluftmessprotokoll für den Imissionsschutz

Bisher veröffentlicht:

Auch der Discounter Lidl ist mittlerweile auf den Betrieb Freisfeld aufmerksam geworden. Im Auftrag des Händlers hat der Sternekoch Kolja Kleeberg als Qualitätsscout den Hof besichtigt und sich die Fleischverarbeitung und Qualitätssicherung für Lidl im Tönnies Fleischwerk in Rheda-Wiedenbrück angeschaut. Zum Video...

Hintergrundinfos zum Videoprojekt

Video Doku Stallbau Start der neuen Video-Dokumentation auf top agrar-Online Massentierhaltung“ und „Agrarindustrie“ sind Schlagworte, die in letzter Zeit immer häufiger im Zusammenhang mit moderner Tierhaltung genannt wurden. Der Verbraucher gewinnt über die verschiedenen Medien den Eindruck, dass derzeit etwas gehörig schief läuft in der Landwirtschaft.
 
Das ärgert auch Landwirt Georg Freisfeld. Er bewirtschaftet im Münsterland einen klassischen Betrieb mit 75 ha Ackerland und 1240 Mastschweinen. Seit langem schon ist der 38-Jährige in der Öffentlichkeitsarbeit aktiv und führt z.B. Kindergärten oder Besuchergruppen durch seine Schweineställe. Seine Erfahrung: „Die wenigsten Verbraucher haben je einen Stall von innen gesehen, trotzdem steht ihre Meinung fest.“ Georg Freisfeld und seine Frau Kathrin (34) überlegen daher schon lange, wie sie die heutige Produktion einer noch breiteren Öffentlichkeit näher bringen können.
 
Die Chance bot sich, als sich die Familie 2010 für die Erweiterung der Schweinemast um 750 Plätze entschloss. „Warum soll nicht jeder zusehen, wie wir Schritt für Schritt einen Schweinemaststall planen und bauen?“, erinnert sich Freisfeld. „Wir nehmen einfach alle Interessierten mit. Dann kann jeder sehen, wie aufwändig die behördlichen Auflagen sind und wie gut es die Tiere anschließend im fertigen Stall haben; das Internet macht´s möglich“, so der Plan.
 
Als Medienpartner für das Projekt sagte top agrar direkt zu und rückte mit der Kamera aus. Herausgekommen ist eine Videoserie mit 14 Folgen, die den Stallbau auf dem Betrieb Freisfeld von der Planung über die Baumaßnahme im Sommer 2011 bis hin zur erstmaligen Belegung zeigt. Auskunftsfreudig erklärt der junge Betriebsleiter in der Dokumentation alle Schritte, Einbauten und Funktionsweisen, wie z.B. die Lüftung. (Alfons Deter)
 

Artikel dazu aus der Ausgabe 3/2012

Ausschnitt aus der top agrar



 
 

2 Leserkommentare Kommentieren

  1. von elinge · 1.
    Wieso immer größer und Grösser ??`???

    Nun 1960 war ein 100 Sauenhalter ein GROSSBETIEB heute müssen es schon min 1200 sein. Einer der 60.000 halten wollte wurde von "Bürgerwehren"/Bürgerinitative verhindert. Aber die Wirklickeit heißt je größer je billiger.Nur je größer um so bedrohlicher werden die Betriebe und somit von der Bevölkerung nicht anerkannt. Da können noch so große und schöne Bilder irgenwo in Agrarzeitungen stehen. Den der die es erreichen sollen schon gar nicht. Peta denen schon die Vorstellung das ein Tier geschlachtet werden soll ein graus ist haben da leichtes Spiel.Nicht das ich das Befürworte "Partisanen"die Ställe anzünden hat es schon gegeben. Welche kommen können die ein "Volkszorn" gegen die Großanlagen das Heil sehen?? Gibt es da nicht andere Wege ??

  2. von simson09 · 2.
    Möchte mal wissen,....

    ....wie Herr Freisfeld arbeitsmäßig klarkommen will,wenn er jetzt schon mit 1240 Mastschweinen 2 Aushilfskräfte benötigt,und in Zukunft 2000 halten möchte.... Antwort der Redaktion: Herr Freisfeld ist in einer 3/4 Stelle beim Erzeugerring Westfalen als Berater angestellt und benötigt daher Helfer auf dem Hof.

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