[05.06.2009]
Die Westfleich hat erstmals mehr als 6 Mio. Schweine (+ 3,7 %) geschlachtet. Bei Rindern war das Wachstum mit + 15 % noch größer. An Tonnage wurden insgesamt mehr als 800 000 t Fleisch im In- und Ausland abgesetzt (+ 9,1 %). Vor allem die rekordverdächtigen Exporte (+ 32,7 %) haben die Preise gestützt, so dass ein Jahresüberschuss von 5,06 Mio. Euro entstand, berichtet das Wochenblatt Westfalen-Lippe in seiner aktuellen Ausgabe. Der Umsatz erhöhte sich um 22 % auf 1,606 Mrd. Euro. Der konsolidierte Umsatz der Westfleisch-Gruppe überschritt sogar erstmals die Schwelle von 2 Mrd. Euro. Mit diesen Zahlen kann Westfleisch ihren guten dritten Platz unter den deutschen Fleischvermarktern festigen. In Europa liegt man auf Platz 5. Die Dividende soll daher 5 % betragen, insgesamt fast 848 000 Euro. Darüber hin aus ist ein Sonderbonus geplant: Die Vertragslandwirte sollen 0,60 Euro je bonusberechtigtem Bestschwein, 0,20 Euro je Bestferkel, 5 Euro je Schlachtsau aus Bestferkelbetrieben, 8 Euro je Transparind und 5 Euro je Bestkalb erhalten. Insgesamt zahlt Westfleich damit 3,5 Mio. Euro an Sonderboni. In allen deutschen Schlachthöfen wurden 2008 54,8 Mio. Schweine geschlachtet, das sind 2,9 % mehr als im Vorjahr. Der Selbstversorgungsgrad erreichte erstmals die Marke von 105 %. 9 % der geschlachteten Schweine kamen aus dem Ausland. Vor allem für dänische Mastbetriebe scheint der Lebendexport nach Deutschland attraktiv zu sein.
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