[31.08.2012]
Die Ernteergebnisse fallen EU-weit sehr unterschiedlich aus.
Die Gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Kommission (JRC) erwartet wegen anhaltender Trockenheit deutliche Ernteverluste in Südeuropa. Der durchschnittliche Körnermaisertrag dürfte EU-weit um 17,7 % hinter dem Vorjahresergebnis zurückbleiben. Verantwortlich dafür sind vor allem Einbußen in Rumänien, Bulgarien und Ungarn. Die Erträge für Hartweizen und Kartoffel werden schätzungsweise um 5 bis 6 % zurückgehen. Bei Weichweizen und Gerste hingegen rechnen die Experten mit stabilen Erträgen und erwarten für Roggen sogar ein Plus von 9,1 %.
Insgesamt stellt sich die Lage in Europa zweigeteilt dar: Während der Süden von Mitte Juli bis Mitte August unter sehr hohen Temperaturen und Regenmangel litt, herrschten in Nord- und Nordwesteuropa für die Jahreszeit normale oder eher etwas kühlere Temperaturen vor. Für Deutschland erwarten die Experten jedoch ein gutes Ergebnis mit einem Ertragsplus von 8,2 % für Weichweizen und 10,9 % für Gerste. (AgE)
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