Argentinische Sojaernte weiter nach unten korrigiert

[09.05.2012]


soja Sojabohnen Nach Meinung der Experten beläuft sich die argentinische Sojaernte 2012 nur auf 43 Millionen Tonnen. Das wären zwölf Prozent oder 7,2 Millionen Tonnen weniger als im Vorjahr. Weitaus skeptischer ist hingegen ein amerikanisches Analystenhaus, welches die argentinische Ernte auf 40 Millionen Tonnen schätzt, was einer Verringerung von fast 20 Prozent entsprechen würde.
Bis zum 26. April wurden 24 Millionen Tonnen Soja geerntet, wovon 56 Prozent aus den nördlichen und südlichen Anbaugebieten stammen. Die Ernte in den nördlichen Gebieten des Landes ist fast abgeschlossen, bei Durchschnittserträgen von 2,7 Tonnen je Hektar. Das entspricht einem Minderertrag von 0,33 Tonnen pro Hektar gegenüber den zuvor projizierten 3,1 Tonnen je Hektar. Im südlichen Teil des Landes hingegen, wo mehr als 70 Prozent der Anbaufläche geerntet wurden, liegt das aktuelle Ertragsmittel bei 2,6 Tonnen pro Hektar. Ähnlich hohe Ertragseinbußen wurden in den nördlichen und südlichen Regionen von Cordoba verzeichnet, wo die Entwicklung der frühen Sorten stark von auftretendem Trockenstress beeinträchtigt wurde. Wiederkehrende Fröste im Süden des Landes hatten hingegen keine Auswirkungen auf die Erträge später Sorten.

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