[26.04.2012]
Auswinterungsshäden
Die teilweise extrem aufgetretenen Kahlfröste im Februar sowie die Wechselfröste im März 2012 haben den Getreidebeständen und dem Winterraps in vielen Regionen Deutschlands erheblich zugesetzt. Betroffen sind vor allem die Winterweizen- und Wintergerstenbestände, die keine ausreichende Winterfestigkeit aufwiesen. Wie Händler aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands berichten, mussten einzelne Landwirte bis zu 80 % ihrer Bestände umbrechen und neu einsäen. Dies ist für die Betriebe mit erheblichen Kosten durch den Neukauf von Saatgut, den zusätzlichen Maschinen- und Arbeitseinsatz sowie erneute Dünge- und Pflanzenschutzmittelanwendungen verbunden.
Inzwischen werden verschiedene Maßnahmen zur Unterstützung von Landwirten mit Auswinterungsschäden diskutiert. Bruno Fehse vom Bundesverband der Agrargewerblichen Wirtschaft (BVA) empfiehlt daher seinen Mitgliedern, eine Verlängerung der Zahlungsziele im Bedarfsfall zu ermöglichen. Eine Verlängerung bis zum 15.8. wäre sicher hilfreich, so Bruno Fehse. Vor dem Hintergrund der zum Teil deutlich gestiegenen Kostenbelastung einzelner Betriebe, könne diese Maßnahme dazu beitragen, mögliche Liquiditätsengpässe in der Landwirtschaft zu vermeiden.
Leserkommentare
Immer mehr Kredit
[27.04.2012]
Was ist wenn Sie Kontrakte abgeschlossen haben. Diese sollte man nicht erfüllen müssen!! Wer immer schneller sein soll.Der Arbeitsplatz aber nicht vergrößert werden kann (Pachtfläche).Da müssen wenn man den Durchschnitt1000er will 95% den Weg des Strukturwandels gehen.Vordergründig kann das auch ein Tausendhektarbetrieb sein wenn er keinen Kredit mehr von seiner Bank bekommt. Oder dürfen es nur Kleine sein die den Stukturwandel kennen lernen??? Wer die Größe will wird aber denoch die Großen bekommen. Denn die können Privatvermögen aufbauen etwas was die kleinen nicht können.Sie können nur wenn überhaupt Betriebsvermögen bilden. Kredit auf Kredit kann man so oder so nicht überleben!!! Neuverschuldung auf Neuverschuldung gibt Staatsbankrott!!
von elinge
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