[05.07.2012]
NL: Gülle-Exporte könnten weiter zunehmen
Ändert die Regierung wie geplant die Gesetze ab 2013, wird in Zukunft noch mehr Mist über die Grenze zu uns kommen. In Den Haag plant man die Vorgaben für die Landwirte noch zu verschärfen. Für jede produzierte Tonne muss in Zukunft noch vor Jahresbeginn die Verwendung einwandfrei belegt werden. Der „Gülle-Überschuss“ der von dem Viehhalter nicht auf eigenen Flächen ausgebracht werden kann, muss in Zukunft in einem festgelegten Umkreis an andere Landwirte abgegeben, oder zu Kunstdünger umgewandelt bzw. exportiert werden. Abhängig von den Regionen muss zudem ein festgelegter Anteil des Überschusses gewandelt bzw. exportiert werden – 2015 in einigen Provinzen bis zu 50%. Gleichzeitig sinkt jährlich die zugelassene Höchstmenge an Dünger pro Hektar. Im Gegensatz dazu wächst aber der Viehbestand weiter. (amb)
Leserkommentare
Und dann die verhängnisvolle Kombination ....
[06.07.2012]
aus Geflügelmist und Biogas.Diese hat ein mir bekanntes Dorf im Landkreis Hameln schon in Mitleidenschaft gezogen, wo zunächst einzelne Tiere, dann Herden verschiedener Tierarten und schließlich auch Menschen nachweislich an Botulismus erkrankten und sterben. Es werden regelmäßg nachts tonnenweise Geflügelmist aus Holland hier angeliefert, in sehr kritischer Immissionsnähe. AnZeigen vor dem ICC Den Haag sind schon gestellt aber die Behörden mnachen NOCH weiter und dulden diese Machenschaften. Pfui!! Gruß Heiner Lohmann
von 1azorenhoch
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