[05.09.2011]
Schlachtkühe beim Verladen.
Die Notierungen für Schlachtrinder haben sich an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union nochmals erhöht. Nach Angaben der EU-Kommission wurden in der letzten Woche für Jungbullen der Klasse R3 durchschnittlich 350,10 €/100 kg Schlachtgewicht (SG) gezahlt; das waren 3,23 € oder 0,9 % mehr als eine Woche zuvor.
In Belgien und Deutschland kletterten die Kurse jeweils um knapp 2 %. Für italienische Tierhalter gab es sogar ein Plus von 2,4 %. Polen meldete Preisaufschläge von 1,4 %, Österreich von 1,2 %. Um immerhin 0,6 % stiegen die Notierungen in Frankreich. Keine Veränderung gab es in Spanien. Marginale Abschläge von 0,2 % mussten dagegen die britischen, dänischen und tschechischen Rinderhalter hinnehmen.
Schlachtkühe der Handelsklasse O3 kosteten in der Berichtswoche 282,60 €/100 kg SG; das bedeutete ein Plus von 0,97 € oder 0,3 % gegenüber der Vorwoche. In Polen erhöhten sich die Kurse um 1,8 %. Für belgische und tschechische Tiere gab es Aufschläge von jeweils gut 1 %. Dänische Schlachtkühe verteuerten sich um 0,4 %. In Irland und Deutschland tendierten die Notierungen seitwärts. Indessen sanken die Erlöse in Italien um 1,1 %. Abschläge von 1,2 % mussten die britischen Tierhalter hinnehmen.
Die Preise für Färsen der Handelsklasse R3 stiegen Ende August im EU-Mittel um 1,64 € oder 0,5 % auf durchschnittlich 346,89 €/100 kg SG. Überdurchschnittlich kletterten die Notierungen mit einem Plus von 0,6 % in Deutschland und in Frankreich. Italienische Tierhalter erhielten sogar Aufschläge von 1,7 %. Um 0,2 % stiegen die Preise in Belgien und Großbritannien. Konstant tendierten die Preise in Spanien. In Tschechien gingen die Kurse um 0,2 % nach unten, in Polen um 1,2 %. (AgE)
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