Machen Sie top agrar online jetzt zu Ihrer Startseite!

Inflation: Speiseöl und Butter deutlich teurer

Butter treibt Inflation Die Kosten fürs Essen sind zum Herbstbeginn deutlich gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt am vergangenen Donnerstag bekanntgab, erhöhte sich der Verbraucherpreisindex für Lebensmittel im September 2011 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreswert um 2,5 %. Damit lag die Teuerungsrate etwa im Mittel aller erfassten Güter, für die ein Plus von 2,6 % festgestellt wurde. Überdurchschnittlich legten nach der schwachen Rapsernte in Deutschland die Preise für Speisefette und -öle zu, nämlich um 13,5 %. Butter war um mehr als 10 % teurer als im September 2010. Auch für andere Molkereiprodukte wie Sahne, Quark und H-Milch mussten die Verbraucher deutlich tiefer in die Tasche greifen. Über der durchschnittlichen Inflationsrate lagen auch die Preisaufschläge bei Brot und Getreideerzeugnissen mit einem Plus von 4,4 %. Bei anderen pflanzlichen Produkten waren dagegen weiterhin die Folgen der EHEC-Krise zu spüren. Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes waren Kopf- und Eisbergsalat fast 40 % billiger als im September 2010. Die Preise für Tomaten lagen rund ein Viertel unter dem Vorjahresniveau. Rund ein Fünftel weniger mussten die Verbraucher für Kartoffeln bezahlen. Im Schnitt war Gemüse im vergangenen Monat 8,5 % billiger zu haben als im September 2010. (AgE)