Kreditlast von Arla erhöht sich um 670 Mio. €

[07.07.2012]


MUH Arla auf Wachstumskurs Durch die Fusionen mit der deutschen Molkerei Milch-Union Hocheifel und der britischen Milk Link, hat Arla seine Stellung in Europa weiter ausgebaut. Der Molkereiriese erhöht dadurch seinen Umsatz um 1,2 Mrd. auf rund 9,4 Mrd. € pro Jahr.
Um die Übernahmen stemmen zu können, musste Arla allerdings zusätzliche Kredite in der Höhe von 670€ aufnehmen, berichtet boerderij. Die jährlichen Zinslast werde deshalb um ca. 13-20 Mio. € steigen. Aktuell seien es etwa 60 Mio. € pro Jahr.
Arla ist nun Miteigentümer, auf den vier großen europäischen Milchmärkten: Deutschland, Dänemark, Großbritannien und Schweden sowie in Luxemburg und Belgien. Das Unternehmen verfügt in Zukunft über rund 12 Mrd. kg Milch – vor der Fusion waren es rund 9 Mrd. kg.

Leserkommentare

5 Kommentar(e)
  • Ein Rettungsschirm für Arla dürfte nicht erforderlich sein.

    [10.07.2012]

    Wenn die steigende Fremdkapitalbelastung von diesem Global Player Überhand nehmen sollte, ist die Lösung des Problems einfach: der Markt um die Rohmilch wird außer Kraft gesetzt, die Milcherzeuger haben keine Alternativen mehr und die Schulden von Arla werden über den Milchpreis abgebaut. Wer was anderes glaubt, der sollte sich mal mit den Schweinemästern unterhalten die an Clemens Tönnies liefern.

    von Dieter Müller

  • Arla

    [09.07.2012]

    3Bauern unter einem Hut bringen dat is das Problem. Der BDM trägt aktuell mit seiner abstrakten Sichtweise zur Milchpolitik natürlich stark bei. Trotzdem bündeln sich immer mehr Landwirte im Norden zum Ärger der Molkerei Monopolisten. Das Geschäftsgebaren von Arla erinnert mich an Vion die gleicher Art und Weise vorgehen. Bei langen Kündigungfristen sind doch die Bauern selber schuld,Oder??

    von

  • @werni

    [08.07.2012]

    Warum sich Bauern nicht bündeln und an andere Vermarkten? Frag mal solche die es schon gemacht haben. Erstens sind die nuen meißt auch nicht besser als die alten. 2. Bring drei Bauern unter einen Hut! 3. Die Repressalien (teilweise erst gerichtlich gestoppt) sind teils kräftigst. Transportieren und erfassen kostet... 4. Kündigungsfristen von 2 Jahren und mehr sind nicht besonders kurz und förderlich für Molkereiwechsel........................... Und vieler Gründe mehr!!!

    von alorie

  • Arla machenschaften

    [08.07.2012]

    @ Ehrlicher: Kritisieren ist einfach.Es ist immer der Bauernverband Schuld wenn was schlecht läuft.Wo sind in "diesem Fall" BDM Lösungen??Außer der Planwirtschaftliche Rohstoffmarkt. Warum kündigen die Bauern nicht bei MUH? Warum bündeln sie sich nicht und vermarkten ihre Milch an andere Molkereien? Eines sollte ihnen Klar sein,mit schimpfen und jammern hat man noch nie was im Leben erreicht.!!

    von

  • Kein Problem - Die Bauern werden es schon bezahlen!

    [08.07.2012]

    Um ARLA mache ich mir keine Sorgen, um die ARLA Milchbauern schon. Denn die werden es sein, die mit einbehaltenen Milchgeld die Kredite und Zinslast bedienen werden, niemand anders. Bei den anderen "Leuchttürmen" wie z.B. DMK läuft es schon lange so. Weglaufen geht nicht mehr. Unterstützung vom Bauernverband? Gab es doch, nämlich die große Bündelungsoffensive in den Genossenschaften.

    von helmut_ehrlicher

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