Landtechnik: Auftragslage für Mähdrescher und Pressen wieder besser

[01.10.2010]


Nach dem schwachen Vermarktungsjahr 2009/10 schöpfen die Hersteller von Mähdreschern nun wieder Hoffnung. Wie der Fachverband Landtechnik im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) mitteilte, zeichnete sich zuletzt wieder eine Belebung der Auftragslage ab. So konnten im August zusammen gut doppelt soviel Mähdrescher und Pressen in Deutschland verkauft werden wie im allerdings sehr schlechten August 2009. Bezogen auf die gesamte vergangene Saison, die von September 2009 bis August 2010 dauerte, nahmen die Verkäufe von Mähdreschern und Pressen laut Angaben des Verbandes zusammen um 23 % ab. Von Saisonbeginn an sei die Nachfrage nach neuen Mähdreschern sehr verhalten ausgefallen, berichtete der VDMA Landtechnik. Auch die schwierigen Bedingungen für die Getreide- und Rapsernte 2010 mit den sehr kurzen Zeitfenstern hätten keine vermehrten kurzfristigen Bestellungen nach sich gezogen. Der deutsche Markt für Mähdrescher schrumpfte 2009/10 um 37 % auf 1 457 Einheiten. Die Verkäufe von Ballenpressen entwickelten sich uneinheitlich. Der Absatz der Großpackenpresse als typische Lohnunternehmermaschine ging um ein Viertel auf 363 Einheiten zurück. Der Markt für Rundballenpressen konnte sich vergangene Saison entgegen dem Trend mit 1 552 verkauften Einheiten fast auf Vorjahresniveau behaupten, vor allem an den Futterbaustandorten. (AgE)

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