[14.05.2010]
Die Müller-Gruppe mit Sitz in Pforzheim hat mit 76 % die Mehrheitsbeteiligung am städtischen Schlachthof Bayreuth übernommen. Die restlichen 24 % Anteile bleiben in Händen der Stadt Bayreuth. Damit verfügt das Unternehmen aus Baden-Württemberg erstmals auch über einen Schlachthof in Bayern. 2007 war die Müller-Gruppe über die Bayreuther Fleisch GmbH in die Zerlegung in Bayreuth eingestiegen und konnte die Verarbeitungsmenge auf rund 40.000 Rinder und 60.000 Schweine pro Jahr steigern. Der Fleischverarbeiter will eigenen Angaben zufolge den Bayreuther Schlachthof in einem ersten Schritt modernisieren und dann die Kapazitäten weiter ausbauen. Fest steht, dass Müller den Standort in Franken auch zur Rohstoffsicherung des Zerlegebetriebes am Stammsitz in Pforzheim-Birkenfeld nutzen will. Die Müller-Gruppe hat 2009 eigenen Angaben zufolge insgesamt 307.000 Stück Großvieh und rund 1,1 Mio. Schweine geschlachtet.
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