Neue Schätzformeln: Chaos in den Schlachthöfen?

[11.10.2011]


Klassifizierung mit Problemen Die Einführung der neuen Schätzformeln und Abrechnungsmasken bei Deutschlands Schweineschlachtern läuft alles andere als planmäßig. Die VFZ-Handelszeitung titelt mit „Chaos in den Schlachthöfen – Auszahlungspreise zu hoch - AutoFOM-Anlagen arbeiten nicht wunschgemäß – Preise fallen!“
Demnach soll ein Großteil der AutoFOM-Abrechnungen nicht den Erwartungen der Schlachtindustrie entsprechen und zu „hohe“ Ergebnisse aufweisen. Die Westfleisch habe bereits reagiert und gestern als erstes großes Schlachtunternehmer in einem Rundschreiben alle Lieferanten darüber informiert, dass man ab sofort den Westfleisch-Basispreis für diese Woche von 1,51 € auf 1,49 €/kg absenkt.

Leserkommentare

4 Kommentar(e)
  • Powerbauer

    [12.10.2011]

    Wo ist denn unsere ISN. Sie ist zu einem Frühstücks- und Debattierclub verkommen. Höchstens noch als Sprungbrett für andere Ämter zu gebrauchen. Man kann ja abrechnen wie man will. Nur inzwischen bleibt bei dem sozialistischen Einheitspreis eh nix mehr übrig. Das ist einzigste Problem. Das Idealschwein wird es nun eh nicht mehr geben. Einmal zuviel Bauch, dann zuviel oder zuwenig Schinken. Eine Verdummdeibelung für den ehrlichen Schweinemäster. Zum Verkauf des Fleisches braucht keine Schlachterei diese Schätzförmel. Da geht es nur um Preis pro Kilo x Menge. Oder hat von euch schon mal einer einen Schinken im Angebot gesehen der von einem Schwein mit Abzug stammt. Türen abschließen und Schweine aus dem Ausland holen. Wird das die Lösung?

    von powerbauer#002

  • Jammern...

    [12.10.2011]

    bringt nichts. Die Schweine nach Ost-Europa schicken. Nach Lebendverwiegung hier, weiß man was man bekommt. Die Transportdauer ist aus Tierschutzgründen kein Problem, weil die Zeitspanne von Beginn Verladung bis zur Schlachtung teilweise geringer ist, als beim größten Versandschlachter in Westfalen. Dieser Schlachter ist nicht einmal in der Lage, 180 Schweine mit fortlaufender Schlachtnummer (in Reihenfolge) zu schlachten. 180 Schweine werden auf rund 2000 fortlaufende Schlachtnummern verteilt. Da ist man selbst bei korrekt gekennzeichneten Tieren, vor zugeteilten Tieren nicht sicher. 12000 ISN Mitglieder sollten in der Lage sein, Kontrollpersonen auf Schlachthöfe zu schicken.

    von

  • So ist es

    [11.10.2011]

    Der Beirat beschließt schon seit Jahren alles einstimmig ! Auch auf meine Anregung hin sich nicht alles gefallen zu lassen sagte man mir das es schon wohl hitzige Diskussionen gibt . ABER dann wieder einstimmig die Maske beschlossen. Die Westfleisch weist schon länger die neuen Zahlen aus wieso jetzt son Schei... ANTWORTEN werden jetzt gebraucht.

    von jschulzep

  • Neue Schätzformel

    [11.10.2011]

    Es wird solange an der neuen Schätzformel gedreht bis der Preis für die Schlachtunternehmen wieder passt.Falls die Preissenkung der neuen Formel nicht ausreicht wird einfach der Preis entsprechend gesenkt und was macht der Landwirt? Er setzt sich und wartet darauf was als nächstes passiert. Es sind alle Verbände und Landwirte aufgefordert sich dagegen zu wehren. Die Westfleisch ist ein Genossenschaftliches Unternehmen welches von Landwirten überprüft wird und wo diese Landwirte jetzt richtig Druck ausüben müssen. Ansonsten gehören Sie nicht mehr in den Aufsichtsrat der Westfleisch und müssen abgewählt werden.

    von norbert.post

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