[16.05.2012]
Arla
Weil die jüngsten Fusionen mit der schwedischen Milko und der deutschen Hansa-Milch keine deutlichen Effizienzsteigerungen brachten, will Arla noch bis Ende des Jahres 250 Arbeitsplätze in der Verwaltung abbauen. Damit möchte der skandinavische Molkerei-Riese Kosten sparen und wettbewerbsfähig bleiben.
Zudem sollen 150 Arbeitsplätze verlagert und die Ausgaben für Marktforschung, Beschaffung und Verpackungsmaterialien gesenkt werden. Insgesamt sollen so jährlich 67 Mio. Euro gespart werden.
„Unser Umsatz wächst und wird auch weiter wachsen. Aber unsere internationalen Wettbewerber können ihre Ideen inzwischen schneller umsetzen. Da wir Verantwortung für unsere Mitglieder und Milchlieferanten haben, brauchen wir in der Verwaltung einfache und strukturierte Arbeitswege“, begründet Geschäftsführer Peder Tuborgh in einer Mitteilung.
Arlas Ziel bleibt weiterhin, eine führende Rolle in der sich konsolidierenden europäischen Molkereiwirtschaft zu spielen und ein wettbewerbsfähiger Auszahlungspreis für die Milcherzeuger.
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