Exporte von Holstein-Rindern brechen ein

[23.02.2009]


Die Exporte von Holsteinrindern aus Deutschland sind im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Wie die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) unter Berufung auf den Deutschen Holstein Verband (DHV) mitteilte, wurden 2008 insgesamt 47.126 Tiere in 32 Länder verkauft. Das war ein Minus von 23 % gegenüber 2007. Die eingeschränkte Exportvermarktung wird im Wesentlichen auf die Blauzungenkrankheit zurückgeführt.

Mehr als die Hälfte der Tiere ging in Drittländer, wobei Russland erneut Hauptabnehmer war. An zweiter und dritter Stelle folgten Marokko und Kroatien. Innerhalb der Europäischen Union waren Belgien, Spanien und die Niederlande mengenmäßig die wichtigsten Importeure deutscher Holsteinrinder. Die geringeren Ausfuhren konnten zum Teil durch den höheren bundesweiten Durchschnittspreis von rund 200 € je Tier kompensiert werden.

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