[07.04.2009]
Blauzunge
Eine positive Zwischenbilanz der Impfung gegen die Blauzungenkrankheit haben der Stuttgarter Landwirtschaftsminister Peter Hauk und der Präsident der Landestierärztekammer, Dr. Heinz Eisenmann, gezogen. Die konsequente Impfung als Vorbeugung gegen die Blauzungenkrankheit habe sich bewährt. Deshalb werde man die Impfung auch in diesem Jahr fortführen.
Impfgegner gefährdeten nicht nur ihre eigenen Bestände, sondern auch die ihrer Kollegen, warnte der Minister. Ein solches Verhalten sei falsch und fahrlässig, denn die Blauzungenkrankheit habe neben dem Leiden der Tiere auch erhebliche wirtschaftliche Verluste für den Landwirt zur Folge. Gefahren für die Tiere durch eine Impfung seien hingegen verschwindend gering. Aus diesem Grund forderten auch die baden-württembergischen Bauernverbände sowie die Rinderunion Baden-Württemberg die flächendeckende Impfung gegen die Seuche.
Auf vereinzelte Aktionen von Impfgegnern im Land reagierten Hauk und Eisenmann mit Unverständnis. Man müsse alles daran setzen, die Tiere im Land gegen die Blauzungenkrankheit zu schützen, so der Minister. Sich gegen die Impfung zu stellen, würde einen großen Schaden für die Tiere und die Landwirte bedeuten. Deshalb verfolgten die Impfgegner eine falsche Ideologie.
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