[03.02.2012]
Die Quotenwanderung Richtung Norden sei ein deutliches Zeichen dafür, dass sich die Betriebe fit für die Zeit nach 2015 machen würden. Zudem seien zuletzt rund 60 % der Fördermittel in den Bau neuer Kühställe geflossen – auch bei niedrigen Milchpreisen. "Und wie sich jetzt zeigt, war das die absolut richtige Entscheidung", sagte Dr. Paeschke.
Auch für Rindfleisch sieht der Ministeriumsmitarbeiter positive Zukunftsaussichten. Denn der Export habe stark angezogen. Inzwischen sei die Türkei das Abnehmerland Nummer eins, noch vor Russland.
Auf den Tierschutzplan Niedersachsens, der zum Teil einen erheblichen Mehraufwand für die Rinderhalter bedeutet, ging Dr. Paeschke in seinem Referat nur am Rande ein. Die strittigen Punkte, wie zum Beispiel die mögliche Betäubungspflicht beim Enthornen der Kälber, wurden nicht diskutiert.
Kritik übte Dr. Paeschke noch an den Vorschlägen zur GAP-Reform. Insbesondere der "Greening-Zwang" sei aus Sicht seines Ministeriums nicht nachvollziehbar.
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