Schmallenberg-Virus: Erster Rinderbestand in NRW betroffen
[17.02.2012]
In Nordrhein-Westfalen wurde erstmals in einem Rinderbestand das Schmallenberg-Virus nachgewiesen. Bei zwei totgeborenen Zwillingskälbern in Warburg, Kreis Höxter, hat eine virologische Untersuchung den Erreger bestätigt, berichtet animal health online.
Auf einem anderen Milchviehbetrieb im Kreis Minden-Lübbecke wurde ebenfalls ein Kalb tot geboren. Auch hier konnte das Virus im Labor nachgewiesen werden. Damit sind in NRW nicht mehr nur Schaf- und Ziegenbestände von der Viruserkrankung betroffen.
Nachdem zuletzt auch in Berlin in einer Schafhaltung das Virus entdeckt wurde, sind jetzt insgesamt 15 Bundesländer betroffen. Einzige Ausnahme in Deutschland ist bislang Bremen. Nach Angaben des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) ist das Virus in 587 landwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland aufgetreten. Dabei sind mit einem Großteil 540 Schafe haltende Betriebe sowie 25 Ziegen und 22 Rinder haltende Betriebe betroffen.
Leserkommentare
Beschämend
[17.02.2012]
Ich finde es beschämdend, wie nun plötzlich bei einzelnen Tierauffällgkeiten eine neue Seuche erkoren wird. Ein empirischer Virusbeweis zur Seuchenbildung auch in diesem Fall sollte vor kritischen Wissenschaftlern dokumentiert werden. Die Blauzungenimpfschäden waren über lange Zeit "heruntergedrückt" worden, ich habe selbst mit Fahrern der Tierkörperbeseitigungsstellen gesprochen, die bestätigten, dass nach Impfungen Verkalbungskälber und Großtiere VERMEHRT tot agbeholt wurden. In Ziegen und Schafforen dargestellt, wurden Tierhalter nach der Impfung nachweisbar im Stich gelassen, verendete Tiere nicht fachgerecht, wenn überhaupt untersucht und heute... die dlz berichtet heute über die Übertragungsmöglichkeit der BT durch die Impfung.....
von 1azorenhoch
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