Schweiz: Harter Gegenwind für Milchprofis

Fallende Milchpreise, steigende Umweltauflagen und immer mehr Extensivierung. Milchviehhaltung in der Schweiz ist eine große Herausforderung. Denn in kaum einem anderen europäischen Land haben sich die Bedingungen für die Milchbauern in den letzten Jahren so rasant verschlechtert wie in der Schweiz.

Doch trotz des harten Gegenwinds findet man größere spezialisierte Betriebe, die ihre Zukunft in der Milch sehen und wachsen wollen. Mit eigenwilligen Ideen und Strategien gehen sie ihren Weg. top agrar hat sie besucht und stellt diese "Milchprofis" jetzt in der Februar-Ausgabe ab S. R 10 vor.

Bilder aus diesen Schweizer Betrieben finden Sie ergänzend zu unserem Beitrag hier.

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4 Leserkommentare Kommentieren

  1. von agroalf · 1.
    BDM will es in der EU ja auch so

    Die Schweizer haben die letzten Jahre immer mehr Auflagen im Bereich Tier- und Naturschutz übergestülpt bekommen. Das in Verbindung mit einer schrittweisen Angleichung an das EU-Preisniveau. Wer in Berlin mit Tierschutzbund und BUND für mehr Auflagen und eine schleichende Enteignung der Bauern demonstriert fordert für uns deutsche Bauern genau den gleichen Weg ein. Gerade das Beispiel Schweiz sollte uns Bauern lehren, wie gefährlich dieses Spiel mit den "Freunden" der Landwirtschaft ist. Wer sich mit Veganern und Tierbefreiern verbrüdert, braucht sich nicht wundern wenn er mit immer mehr Vorschriften geplagt wird und seine Produktion immer teurer wird.

  2. von elinge · 2.
    Das AUS für Gebirgsbauern !!!

    Der benachteiligten Betriebe gehen den "niedlichen" Weg des Stukturwandels.Die die Äcker im EUausland bewirtschaften können sind die Sieger auf der ganzen Linie!!!

  3. von Dieter Müller · 3.
    Milchquote und Rendite zum Teufel.

    Die schweizer Milcherzeuger hatten mit ihrer Quote vernünftige Voraussetzungen und einen angemessenen Milchpreis. Danach sind sie die Versuchkaninchen in Europa geworden mit den bekannten fatalen Folgen. Interessant ist dabei, dass die Konzerne z. B. Nestle, in keinster Weise von diesem Milchpreisverfall betroffen sind und sogar ihre Konzernergebnisse weiter steigern konnten. Fazit: hier wurde kein ausgewogene Politik durchgeführt,die auch dem ländlichen Raum perspektiven lässt, sondern der Macht des Kapitals entsprochen. Mit Sicherheit werden wir die billige Milch von heute irgenwann teuer bezahlen. Das größte Ziel der Globalplayer ist die Macht über die Ernährung. Noch ist es nicht zu spät!!!

  4. von Ghostbusters · 4.
    Selber Schuld!

    Das kommt davon wenn Groß und Handelskonzerne der Politik unterm Deckmäntelchen der Demokratie diktieren. Schweiz ist das gleiche in klein wie EU in Groß. Übrigens die restlich überbleibenden Großbauern sind auch nur Sklave ihres Betriebes und bleiben weiterhin der Hamster im Arbeitsrädchen. Denn andere bestimmen über ihr Einkommen.

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