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Schweiz: Wiesenmilch gescheitert

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Wiesenmilch Schweiz Beim Projekt Wiesenmilch steht der Weidegang der Kühe im Fokus. In der Schweiz wird der Supermarkt Migros die Wiesenmilch künftig nicht mehr national verkaufen. Die Verkäufe lagen unter den Erwartungen. Deshalb sei gemeinsam mit IP-Suisse, der Interessenvertretung der Bauern, entschieden worden, das Produkt nicht mehr national anzubieten, sagte Migros-Mediensprecher Urs Peter Naef.

Die Wiesenmilch wurde im Oktober 2011 von Migros und IP Suisse lanciert. Betriebe, die ihre Milch in dieses Programm liefern wollen, müssen ihre Kühe zu mindestens drei Viertel mit Gras von den eigenen Flächen füttern. Ab 2015 dürfen die Betriebe zudem kein Soja mehr einsetzen. Außerdem sollte der Hof am so genannten Raus-Programm, bei dem Weidegang verpflichtend vorgeschrieben ist, teilnehmen. Die Betriebe müssen Mitglied im IP-Suisse Verband sein. Der Verband hat für die Wiesenmilch extra ein Punkteprogramm entwickelt, das einen möglichst niedrigen Kraftfuttereinsatz und artgerechte Haltung honoriert.

Bereits im Februar hatte die Migros Absatzprobleme bei der Wiesenmilch bestätigt und bekannt gegeben, dass Maßnahmen geprüft würden. Ganz verschwindet die Wiesenmilch aber nicht, bei der Migros Aare bleibt sie dank guten Verkäufen im Sortiment. Dort besteht das gesamte Frischmilchsortiment aus TerraSuisse Wiesenmilch.

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