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Spekulationen um DOC Kaas

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Nach der gescheiterten Fusion des niederländischen Käse-Spezialisten DOC Kaas mit dem Deutschen Milchkontor (DMK) Ende vergangenen Jahres reißen die Spekulationen um die zukünftige Strategie von DOC Kaas nicht ab. Niederländische Markt-Analysten sehen dabei noch mehrere Optionen für zukünftige Fusionen.

Dass es allerdings zu einer Fusion im eigenen Land kommt, ist eher unwahrscheinlich. Ein Zusammenschluss mit FrieslandCampina dürfte am Kartellamt scheitern, eine Fusion mit DeltaMilk oder Cono Kaasmakers würde aufgrund der Produktpalette und Struktur nur wenig Sinn machen, so die Analysten.

Sie halten eher den skandinavischen Molkerei-Riesen Arla für den idealen Partner. Insbesondere die Produktpalette und die internationale Schlagkraft würden für das Unternehmen sprechen. Gegenüber top agrar wollte sich niemand von Arla zu diesem Sachverhalt äußern.

Aber selbst eine Fusion von DOC Kaas mit einem deutschen Unternehmen schließen die niederländischen Analysten nicht aus. Insbesondere wegen der geografischen Nähe sind die Molkereien Ammerland, Milch-Union Hocheifel und die Hochwald Nahrungsmittelwerke im Gespräch. Und selbst die Fusion mit dem DMK scheint noch nicht komplett vom Tisch zu sein. "Auch wenn der Zusammenschluss zunächst gescheitert ist, sind wir nach wie vor von den Synergien überzeugt", heißt es aus Kreisen des DMK.

DOC Kaas möchte die Diskussionen derzeit nicht kommentieren. Geschäftsführer Jannes Oosterveld gegenüber top agrar: "Die erste Jahreshälfte 2012 wird im Zeichen der Neubesinnung stehen, in der der neue Kurs von DOC Kaas festgelegt werden muss. Ein Kurs, mit dem DOC Kaas die Kontinuität, das Wachstum und den marktkonformen Milchpreis auch auf die lange Sicht für die Milchlieferanten sicherstellen kann."

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