Talfahrt der Spotmilch-Preise hält an

Auch in der zweiten Kalenderwoche des neuen Jahres hat sich der Abwärtstrend bei den Spotmilch-Preisen fortgesetzt. Im Süden wurden 26,17 Cent/kg notiert, ein Minus von 1,13 Cent im Vergleich zur Vorwoche. Im Norden/Westen gingen die Spotmilch-Preise um 1,25 Cent auf 24,75 Cent/kg zurück, berichtet die Fachzeitschrift molkerei-industrie. DIe Preise beziehen sich auf Milch mit 3,7 % Fett und gelten ab Rampe Molkerei.

In Italien sind die Spotmilch-Preise zuletzt ebenfalls unter Druck geraten. Bei der letzten Notierung im Dezember gingen die Notierungen um rund 2 Cent auf 39,18 bis 41,24 Cent/kg zurück.

In den Niederlanden sind die Preise über den Jahreswechsel hingegen stabil geblieben. Hier wurde die Spotmilch zu Jahresbeginn unverändert mit 32,00 Cent/kg (4,4 % Fett) gehandelt.

2 Leserkommentare Kommentieren

  1. von sebontch · 1.
    Niemand redet...

    ...den Preis herunter. Das ist Markt! Die Alieferungsmengen sind zu hoch, die Bauern bremsen nicht. Auch in NL werden die Preise einbrechen, zu 32 cent kann man jetzt schon keine Milch mehr dorthin verkaufen. Wenn die Bauern nicht einbremsen, ist der Schaden doppelt, erstens eine (hoffentlich dann hohe) Superabgabe, und zweitens, und das ist der größere Schaden, das Einbrechen der Milchpreise. Aber die Bauern laufen trotzdem denjenigen hinterher, die erzählen, die Quote gäbe es faktisch schon nicht mehr...

  2. von Friesenkuh · 2.
    Und jetzt kommt

    der psychologische Efekt in dem man den Preis herunterredet!!

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