DMK verkauft Pulverwerk in Strückhausen

[22.08.2012]


Molkerei Milch DMK Strückhausen Deutsches Milchkontor (DMK) Das Deutsche Milchkontor (DMK) verkauft ihren Produktionsstandort Strückhausen. Die Immobilie geht an die Nordhorner Arinsal Invest GmbH, die Abfüllanlage für Vollmilchpulver wird von einer neu gegründeten Tochter des DMK-Kunden Imeko weiterbetrieben. Details der Transaktion wurden nicht genannt. Das berichtet die Lebensmittelzeitung.

Wie das Unternehmen mitteilte, soll die Milchpulverproduktion in Strückhausen bis Ende 2014 schrittweise zurückgefahren werden. Der neue Betreiber werde zur Auslastung der Abfüllanlage Vollmilchpulver zukaufen. Das von der Imeko-Tochter Dairy Pack Europe in Dosen abgefüllte Milchpulver sei vor allem für den Drittlandexport bestimmt.

Die Milchverarbeitung von DMK soll künftig von anderen Standorten übernommen werden. Der Molkereikonzern hatte im März die Verschlankung seiner Werksstruktur und die Bündelung von Produktionskapazitäten beschlossen. Neben dem nun verkauften Standort Strückhausen will sich DMK auch von der Konzerntochter Milchhof Magdeburg trennen.

In Strückhausen sind derzeit 60 Mitarbeiter für DMK tätig.  "Wir freuen uns, dass wir mit dieser Lösung einen Beitrag zur Sicherung der Arbeitsplätze in Strückhausen leisten können", sagte DMK-Chef Dr. Josef Schwaiger laut Mitteilung: "Gleichzeitig erweitern wir so mit einem kompetenten Partner, mit dem wir seit mehreren Jahren gut und eng zusammenarbeiten, unser Exportgeschäft im Milchpulverbereich."

Leserkommentare

1 Kommentar(e)
  • Besonders gute und enge Partner schieben sich hier die Bälle zu, die Bauern dürfen dann weiter billige Milch liefern!

    [22.08.2012]

    Wie aus dem Nichts taucht plötzlich der ehemalige Nordmilch-Finanzchef Hero Schulte auf und kauft als Dairy-Pack-Geschäftsführer das Milchwerk in Strückhausen. 2007, als die Nordmilch im Januar rückwirkend den Milchpreis um 3,5 auf 25 Cent gesenkt hatte wurde der ehem. Finanzchef Schulte für ständige kurzfristige Kontokorrentfinanzierungen verantwortlich gemacht und musste gehen. Heute sind nun alle froh und erleichtert und klopfen sich wieder einmal gegenseitig auf die Schultern. Dank der fleißigen Milchbauern und deren oftmals nicht ausbezahlten Milchgeld fallen diese Herren immer wieder auf die Füsse und können sogar noch weiter die Billigschiene ausbauen. Der Aufsichtsrat Lattwesen schaut artig zu, damit er weiter am Tisch sitzen darf.

    von helmut_ehrlicher

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