Dr. Göbbel: Weihnachten gibt es 33 Cent

[05.10.2012]


winter Dr. Theo Göbbel rechnet mit höheren Milchpreisen im Winter. Die Milch-Grundpreise werden Weihnachten und Anfang nächsten Jahres bei 31 bis 33 Cent/kg liegen. Das schreibt Dr. Theo Göbbel von der Landwirtschaftskammer NRW im Wochenblatt Westfalen-Lippe.
 
Insgesamt seien die Voraussetzungen für die in den nächsten Wochen laufenden Preisverhandlungen zwischen Molkereien und Lebensmitteleinzelhandel nicht schlecht. Der Milchmarkt sei durch den saisonal unüblichen Rückgang des Milchangebotes etwas entlastet. Die Milchmenge müsste sich üblicherweise im Herbst und Winter weiter um circa 3 bis 7% verringern. Deshalb wären besonders bei Trinkmilch höhere Preise möglich.
 
Bis potentielle Preiserhöhungen bei den Landwirten ankommen, könne es aber noch dauern. Wenn im November höhere Preise erzielt würden, wäre das erst im Dezember auf dem Konto der Betriebe zu merken.
 
 

Leserkommentare

19 Kommentar(e)
  • … besser den eigenen Betrieb weiterentwickeln

    [11.10.2012]

    Man wundert sich immer wieder, wer sich alles im Internet tummelt: Kaum hat top agrar „unter dem Zwang“, jeden Tag immer wieder etwas Neues zu präsentieren und das so geschickt zu formulieren, dass möglichst viele „Klicks“ gezählt werden, eine „neue“ Info ins Netz gestellt, dann purzeln die Kommentare. Meist sind es immer wieder die Gleichen, die in aller Regel anonym „geistreiche“ Bemerkungen und frust-rierte Trotzreaktionen von sich geben. Offensichtlich haben manche Milchbauern trotz des Gejammers über zuviel Wachstum, zuviel Weltmarkt und den stressigen Alltag noch Zeit, tagtäglich durchs Internet zu surfen, um anschließend „wie ein Fuchs das Revier zu markieren“. Landwirte, die von sich selbst behaupten, dass sie mindestens 40 Cent Milchpreis haben müssten, um einen angemessenen Stunden-lohn von 30 Euro zu erwirtschaften. Wohl dem, der seine Zeit, sein Engagement und seine Emotionen in die Weiterentwicklung seines Betriebes steckt. Wer sich ernsthaft für die fachlichen Zusammenhänge interessiert sollte ohnehin den O-Text z.B. im Wochenblatt oder der LZ nachlesen. Dr. Theo Göbbel, Bonn

    von lwk.nrw

  • DBV

    [06.10.2012]

    Jetzt weiss ich was das heisst :) bin manchmal etwas langsam im Auffassen von Abkürzungen :( D er B eruhigungs V erein

    von Karl Wunder

  • Göbbel

    [05.10.2012]

    Mein Gott was hat dieser Mensch schon einen Mist von sich gegeben, das schlimme ist nur solche Leute werden für solche dummen Sprüche von unser schwer verdientes Geld bezahlt.

    von chrisitho

  • Göbel

    [05.10.2012]

    Zum Glück hat der Ehrlicher oder wer immer sich dahinter verbirgt,nichts auf dem Milchmarkt zu sagen.Die Sozialistische Planwirtschaft haben wir Gott sei Dank schon 20 Jahre hinter uns.Ich würde diesen Aussagen(Göbel) keine große Bedeutung geben.Der Preis bestimmt immer noch der Markt.

    von

  • 33 Cent gabs schon 1985 bei 3,7 % Fett

    [05.10.2012]

    Lieber Dr. Goebbel, das sind dumme Hinhalteparolen, 33 Cent haben meine Eltern schon 1985 bekommen als der Liter Diesel 30 Cent kostete. Das Gehalt eines LOR stieg in der Zeit von 3000 DM auf 4800 € bei 3600 € Pensionsanspruch.

    von futtersilo

  • 33 Cent sind ein Witz, lieber Herr Göbbel! Warum kommt man sich bei solchen Meldungen immer wieder verarscht vor?

    [05.10.2012]

    Ist es nicht traurig, dass man als „Unternehmer in einem freien Markt“ sich solche Ankündigungen von einem Herrn Göbbel anhören muß, die klingen wie früher die Ankündigungen der Eltern „Wenn ihr schön brav seit gibt es zu Weihnachten ...“. Wie tief sind die Bauern gesunken? Am Weltmarkt werden absolute Spitzenpreise für Getreide und Ölsaaten bezahlt und alle Tierhalter werden von den verarbeitenden Konzernen (Molkereien, Schlachtbetriebe, etc.) um ihren Lohn gebracht, damit man bei Exporten „Wettbewerbsfähig“ ist. Die Systemfrage nach einer gerechten Verteilung innerhalb der Wertschöpfungsketten muß gestellt und diskutiert werden. Gerade unser lieber Einheits-Bauernverband ist hier in der Pflicht das Thema anzupacken!

    von helmut_ehrlicher

  • Ewiges gejammere!

    [05.10.2012]

    Letztes Jahr im Herbst gab es 38 cent+Mwst,manchmal habe ich den Eindruck, das dieses gejammer der "ewig gestrigen und BDM PARTEISOLDATEN" nur von Ihren eigenen fehlern ablenken soll.

    von topclaus

  • Dr. Göbbel hat noch etwas vergessen

    [05.10.2012]

    von den 100 000 to Butter sind 30% noch nicht verkauft. Der DBV sagt(laut boerderij) die Preise würden schon im November "deutlich"ansteigen!

    von Friesenkuh

  • Da freuen wir uns aber, toll!

    [05.10.2012]

    Schön,wenn wir mehr bekommen.Wir werden sicher Probleme damit haben.Soviel neues Geld und das Alte ist noch nicht ganz weg!! Ob wir auch noch Schnee bekommen??

    von rita#001

  • Heisse Luft-Verfahren

    [05.10.2012]

    Dr.Theo Göbbel mag wieder heisse Luft, nur das Topagrar ihn immer wieder zitieren muss, ist wirklich überflüssig.

    von donnershag

  • Die Einigkeit der Verbände.

    [05.10.2012]

    Sowohl der BDM als auch der DBV sind korrekterweise der Meinung, dass die Kostensteigerung in der Milcherzeugung bei über 8 Cent pro kg Milch liegen. Wenn also irgenwann im Dezember 31 - 33 Cent ausgezahlt werden würden ist dies dann vergleichbar mit 23 -25 Cent vor der Kostensteigerung. Gespannt darf mann dann sein ob bei der Bewertung dieses Preises immer noch Einigkeit besteht.

    von Dieter Müller

  • Weihnachtswunschliste..

    [05.10.2012]

    Meine Kinder fangen jetzt auch schon an ihren Wunschzettel zu schreiben...Aber ich weiß heute schon, dass sie nicht alles bekommen werden..

    von landfuerst

  • na klar

    [05.10.2012]

    33 cent incl. märchensteuer meint der....

    von 16672

  • Werden nun Hellseher zur Milchbauernberuhigung geschickt?

    [05.10.2012]

    Schon irgendwie auffällig. Da taucht erst U Boot Folgart auf, und kündigt genau 13-15ct Preissteigerung bei Konsummilch an. Als ob er es genau wüsste.!!!!! Jetzt kommt dieser altbekannte einpeitscher des grenzenlosen Wachstums Göbbel mit detailgenauen Erzeugerpreisen. So deutlich, als ob er den Verlauf der Preisverhandlungen schon als festen Plan gesehen hat. Zumindest Folgart kann sich nicht erlauben als falscher Prophet entlarvt zu werden. Auch er möchte nach reihenweise Beschissenen Tagen auch mal gute Nachrichten überbringen. Zu lange wäre dann sein nächster Tauchgang.In anbetracht der Tatsache, das es ein überschaubarer Kreis Personen ist, die Verhandlungsgespräche führen, Keine Molkerei einen Mengendruck hat,... Nur Insiderwissen?

    von Hardthof

  • Der muß es ja wissen

    [05.10.2012]

    mit der Superabgabe lag er ja auch nicht ganz falsch........ Die Karre fährt gegen die Wand wenn wir nicht endlich den Preis für unsere Milch bekommen, den wir dringend brauchen ! Immer positiv denken - hätte ja noch schlimmer kommen können nicht wahr?! Oh Mann......

    von Friesenkuh

  • schlechte Arbeit

    [05.10.2012]

    Wie man hier sehen kann http://www.milkprices.nl/reviews/eng201207.pdf liegen unsere Molkereien im Vergleich (..auch USA) wirklich besch...

    von blabla

  • bei der Marktlage

    [05.10.2012]

    ist 33 Cent ein absoluter Witz!

    von ramsdorf

  • Lange nicht mehr so wenig Verlust gemacht...

    [05.10.2012]

    Also kauft schon mal fleissig Geschenke! Bei den Aussichten darf es gerne schon mal ein neuer Robbi sein oder was schickes grünes mit roten Felgen. Vielleicht auch ein paar Hektar Land, um der Pachtmisere endlich entgehen zu können. Dann kann es nur noch aufwärts gehen. Fehlen zwar noch 5 bis 10 Cent an der Kostendeckung, aber Hey: wer weiß, wann wir wieder so gute Zeiten sehen werden? m(

    von detmarkleensang

  • WOW

    [05.10.2012]

    drei bis fünf Cent mehr. Ich weiß dar nicht mehr wohin mit soviel Geld. Haben wir einen Hellseher bei der Kammer oder was?

    von hendrikhueske

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