[10.08.2012]
Für die Juli-Milchpreise ist keine einheitliche Tendenz erkennbar.
Für die Milchpreise im Juli ist keine einheitliche Tendenz erkennbar: Einige Molkereien haben ihren Auszahlungspreis konstant gehalten, andere haben ihn gesenkt, einzelne erhöht. Das zeigt ein erster Blick ins top agrar-Milchpreisbarometer.
Branchen-Primus Deutsches Milchkontor (DMK) hat den Milchpreis um 1 Cent auf 28 Cent/kg zurückgenommen. Die Molkerei Ammerland aus Wiefelstede zahlt weiterhin 30 Cent/kg aus.
Ebenfalls 30 Cent/kg zahlt jetzt FrieslandCampina Köln aus. Das ist ein Plus von 1,5 Cent im Vergleich zum Vormonat. Hansa Arla in Upahl liegt unverändert bei 30 Cent/kg.
Im Süden hat die Milchverwertung Ostallgäu mit 32 Cent/kg nach den bisherigen Meldungen die Nase vorne. Deutlich abwärts ging es für die Milchwerke Jäger: Mit 28,84 Cent/kg liegen sie 3 Cent unter dem Niveau des Vormonats. Die Milchwerke Berchtesgadener Land haben den Milchpreis um 2,5 Cent auf 30,36 Cent/kg gesenkt.
Alle Preise sind Grundpreise bei 4,0 % Fett und 3,4 % Eiweiß (ohne Mehrwertsteuer, ohne Zu- und Abschläge wie z. B. S-Klasse).
Weitere Milchpreise finden Sie im top agrar-Milchpreisbarometer.
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Leserkommentare
DMK hatte nie....
[10.08.2012]
....vor Auszahlungsbester zu werden.....die Pölitik der DMK ist günstig an Milch zu kommen um bei Verhandlungen mit aldi und co einknicken zu können....
von simson09
DMK als Branchenprimus zu bezeichnen ist vermessen! In der Weltrangliste der Molkereien nach Größe steht DMK auch nur unter ferner liefen!
[10.08.2012]
Erst wenn das immer unterdurchschnittlich auszahlende DMK in der Auszahlungsleistung an der Spitze steht, ist dieser Name verdient. Ich fürchte nur, dass das DMK diesen Namen dann nie tragen darf, denn wie Schwaiger kürzlich ankündigte werden bereits 38 % des Umsatzes im Export (auch EU) erzielt und eine deutliche Steigerung der Drittlandexporte auf bis zu 20% angestrebt. Währungsschwankungen und margenschwache Produkte zum Trotz, Schwaiger hat Asien, Nordafrika sowie den Mittleren Osten und Russland im Visier. Ich behaupte einmal das ist lediglich der Weg des geringsten Wiederstandes um immer größere Übermengen los zu werden und nicht der Weg der die höchste Wertschöpfung für die Bauern generieren wird.
von helmut_ehrlicher
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