[24.08.2012]
Die Verbraucher griffen im Juli seltener ins Kühlregal.
Obwohl die Preise für Milchprodukte im Juli 2012 im Vergleich zum Vormonat nahezu konstant geblieben sind, griffen die Verbraucher seltener ins Kühlregal.
Laut GfK-Consumer-Tracking mussten die deutschen Verbraucher im Juli für Standardprodukte des weißen Sortiments sowie für Butter im Schnitt die gleichen Preise wie im Juni bezahlen. Die Ausgaben für Käse schwankten im üblichen Umfang, wobei die Tendenz zu niedrigeren Preisen überwog. Im Vergleich zu Juli 2011 wurden überwiegend niedrigere Ausgaben für Milchprodukte ermittelt. Lediglich für einige Käsesorten zahlten die Verbraucher im Schnitt mehr als vor einem Jahr.
Gleichzeitig meldet die GfK für Juli 2012 niedrigere Einkäufe der deutschen Haushalte an Milchprodukten als für den Vorjahresmonat. Den deutlichsten Rückgang ermittelten die Marktforscher bei Butter mit einem Minus von 7,5 %. Bei Quark, Konsummilch und Käse werden Rückgänge im Vergleich zum Vorjahr von mehr als 5 % ausgewiesen. Stabiler sind die Daten bei Joghurt mit einem Rückgang um 3,0 %.
Eine Rolle könnte dabei gespielt haben, dass die Schulferien im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen 2011 erst Ende Juli begonnen haben, 2012 aber bereits Anfang Juli. Für den Absatz von Frischprodukten war die für die Jahreszeit viel zu kühle Witterung außerdem nicht förderlich.
Für die ersten sieben Monate von 2012 kumuliert betrachtet sind die Haushaltseinkäufe für alle Milchprodukte mit Ausnahme von Butter niedriger ausgefallen als im Vorjahreszeitraum. Käse ist mit einem marginalen Rückgang um 0,1 % bislang als stabil einzustufen. Für Butter wird ein Anstieg um 2,3 % ausgewiesen. Damit hat Butter im Streichfettmarkt ihren Marktanteil gegenüber Margarine weiter ausgebaut. (ZMB)
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Leserkommentare
Volksverdumung
[27.08.2012]
Wenn man eine lange Wäscheleine zum Trocknen von Kravatten spant,kommt das Billiger als wenn es Tausend Möchteschlaumeier tun. Denn bei so viel Inteligenz wird soga die Kravatte noch Bekleckert !!
von rimböck
Was stimmt jetzt?
[25.08.2012]
Ich glaub da sind ein paar große Hamsterkäufer auf dem Markt. Die Verbraucher sinds nicht und die Bauern mit der Anlieferung auch nicht. Die Herren die über uns bestimmen schwafeln seit Monaten nur damit die Luft scheppert und die einzige dir für uns am Markt was richtet ist die Natur und darauf wird schon wieder gewettet. Das ist nicht Angebot und Nachfrage regeln den Preis, das ist Menschenverdummung hoch drei.
von Ghostbusters
Und die ganze Woche lang...
[24.08.2012]
... wollte man uns in mehreren Artikeln weis machen, dass unsere Erzeuger-Milchpreise nun steigen werden, gerade weil der Konsum ansteigen würde, auch wie traditionell jedes Jahr nach der Ferienzeit... Sind diese schönen Prognosen jetzt etwa alle hinfällig, wenn der Konsum eben doch nicht steigt, sondern im Gegenteil zurück geht???
von detmarkleensang
Muß wohl daran liegen das es zu
[24.08.2012]
BILLIG geworden ist!!:(
von Friesenkuh
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