[10.10.2012]
Auftaktveranstaltung milchQplus mit Dr. Folkert Onken
Der Deutsche Verband für Leistungs- und Qualitätsprüfungen (DLQ) startet gemeinsam mit der Hochschule Hannover ein deutschlandweites Programm zur Verbesserung der Eutergesundheit in Milchviehherden.
Gestern fand zu dem Projekt mit dem Namen milchQplus eine Auftaktveranstaltung in Berlin statt. In das Projekt fließen ca. 1 Mio. Euro Fördergelder.
Dr. Folkert Onken vom DLQ stellte gemeinsam mit Prof. Dr. Volker Krömker von der Hochschule Hannover das Innovationsprojekt milchQplus vor. Eines der Ziele ist, benötigte Ressourcen für die Milchproduktion zu schonen. Denn bis zu 10 % der produzierten Milch in Deutschland würde verworfen werden, da sie mit zu hoher Zellzahl oder Medikamenten belastet sei, so Dr. Onken. Dr. Krömker nannte die „3 K-Probleme“: Kommunikation, Komplexität und Kontinuität. milchQplus soll diese Probleme reduzieren, eine längere Lebensdauer der Kühe ermöglichen und somit dem Ziel der nachhaltigen Milchproduktion ein Stück näher rücken.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Begriff „Nachhaltigkeit“.
Anton Fortwengel Vorsitzender des Deutschen Verbandes für Leistungs- und Qualitätsprüfungen sprach davon, dass die Landwirte schon immer versuchen würden, nachhaltig zu handeln. Denn sie wollen auch für ihre Kinder und Enkel einen Hof hinterlassen, der in der Zukunft bestehen kann.
Als Vertreter des Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz wies Dr. Werner Kloos darauf hin, dass die Akzeptanz der Landwirtschaft in der Öffentlichkeit ein großer Schwerpunkt sei, den es zu verbessern gilt.
Dr. Christian Wocken vom Deutschen Milchkontor erklärte, dass sein Unternehmen eine Arbeitsgruppe zur Erstellung von Nachhaltigkeitskriterien für Milcherzeuger eingerichtet hat. Er machte deutlich, dass die Molkerei ihre Milcherzeuger unterstützen möchte. (Buß)
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Leserkommentare
Nachhaltig..
[11.10.2012]
...ist die Milchproduktion schon jetzt und auch schon seit Jahrhunderten (..weil in Bauernhand, auch ohne Hochschulen/Wichtigtuer), ist also kein Ziel sondern schon gegeben. Verbessern geht aber immer.
von blabla
Eine Mille für Was und für Wen?
[10.10.2012]
Welches Maul wird da wieder aus dem Subventionstopf gestopft? Ich glaube keine einzige Kuh gibt ne Zelle weniger wenn die Million verdummt und verbraten ist.
von Ghostbusters
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