[12.10.2012]
Die Milchpreise für den Monat September legten bundesweit um bis zu 3 Cent zu.
Im September sind die Milchpreise im Vergleich zum Vormonat weiter gestiegen. Die meisten Molkereien zahlen 30 Cent/kg Milch oder mehr an die deutschen Milcherzeuger. Das zeigt ein erster Blick in das topagrar-Milchpreisbarometer .
Im Norden zahlen die Molkereien im Schnitt 2 Cent/kg Milch mehr als noch im August. Der Milchpreis beträgt beim Deutschen Milchkontor 30 Cent und bei Ammerland 32 Cent. Die Meiereien Barmstedt, Sarzbüttel, Schmalfeld-Hasenmoor und Wasbeck erhöhten ihren Preis jeweils um 3 Cent auf 33 Cent.
FrieslandCampina zahlt weiterhin 32 Cent. Die Milchunion-Hocheifel hat ihren Milchpreis um 0,5 Cent auf 26,5 Cent erhöht. Damit bildet sie auch im September das Schlusslicht bei den Auszahlungspreisen.
Im Osten haben das Danone Milchwerk in Hagenow und die Rücker´s Ostsee-Molkerei in Wismar ihren Milchpreis um 2 Cent auf 29 bzw. 29,5 Cent erhöht. Damit bleiben Sie unter der 30 Cent-Marke.
Auch die süddeutschen Molkereien haben ihre Milchpreise für September erhöht: Der Auszahlungspreis der Milchwerke Schwaben liegt bei 31,46 Cent. Molkerei Müller in Aretsried zahlt 30,01 Cent und Weihenstephan in Freising hat um 1,5 Cent auf 30,5 Cent zugelegt.
Weitere Informationen zu den aktuellen Milchpreisen liefert das top agrar-Milchpreisbarometer .
Das 3. Tagebuch ist online: Jakob Hirm war eine Woche auf dem Betrieb der Fockenbrocks. Die pfiffigen Direktvermarkter halten 75 Holsteinkühe. Tagebuch lesen...
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Aktuelle Milchpreise der deutschen und ausländischen Molkereien. Zu den Molkereien...
Leserkommentare
Ist das nicht schön die Kontraktewelt????
[13.10.2012]
Nun da haben die Milchwerke Kontrakte geschlossen die nun die Milchwerke zwingen unsere Milch billig abzugeben. Kontrake sind halt keine Einbahnstraßen. Da uns der DBV nur noch Kontrakte als Ausweg anbietet könnte man das ihm auch sagen. KONTRAKTE SIND KEINE EINBAHNSTRASSE UND SOMIT NICHT GEEIGNET LANGFRISTIG NIEDRIGE PREISE ZU UMGEHEN. Nein wenn man Pech hat zieht man immer die A...karte verkauft wenns am billisten ist.Glaubt der Preis steigt weiter und verkauft wieder wenns am billigsten ist.
von elinge
Das Angebot der Nachfrage anpassen, ist der Schlüüsel
[13.10.2012]
In der Rubrik "Markt" hier auf topagrar online ist zu lesen: "Mais: US-Angebot noch kleiner" - "Minus beim Weizen" - "Soja nach oben korrigiert" - "Börsen reagieren fest" - "Auf die neueste Schätzung des USDA reagierten die Börsen mit Kursgewinnen". "Mais schoss in Chicago knapp 5 % nach oben. Weizen und Soja legten knapp 2% zu". Das ist wohl zweifelsfrei der Dürre zuzuschreiben, doch daraus müssen wir Milchviehhalter reagieren und LERNEN. Wenn wir unsere Milchmenge in den Griff bekommen, sprich FLEXIBLE MILCHMENGENREGELUNG ENTSPRECHEND DER NACHFRAGE, dann steigen die Milchpreise deutlich und schnell, aber das will nicht hinein in unsere verbohrten Köpfe. Machenwirunsdochnichtsvor, dieMolkereien oder nochbesser derLEH wird uns nicht helfen.
von beernhof
vom Winde verweht
[13.10.2012]
Bei der Bayerland Nürnberg-West wurde aus dem Aufwind ein laues Lüftchen. 0.5 Cent mehr im September. Monatelang ging es in Cent-Schritten runter, jetzt geht es wahrscheinlich in halb-Cent-Schritten wieder ein paar Monate rauf.
von nohring
Halt Du sie dumm, ich halt sie arm.
[13.10.2012]
und unser bunter Agrarjournalismus ist mittendrin im Sumpf !
von Hardthof
Aufwind?
[13.10.2012]
Habe heute von der OMIRA die Abrechnung bekommen. Die sagen doch gans frech, Vor November geht nichts, weil sie weniger Versandmilch absetzten können, was soviel heißt, wir Bauern sind mal wieder selbst Schuld, weil wir zuwenig produzieren. Da frag ich mich, was jetzt? Weniger produzieren, das der Preis hoch geht oder mehr produzieren das man mehr verkaufen kann. Ich denk mal, die sind nicht gans sauber. ( Entschuldigung, für die direkten Worte)
von Kommanmder
Hochwald Schande
[12.10.2012]
Wie Aufwind Hochwald mit 27 Cent eine Schande ist das.
von ottmar#001
Herbstwinde
[12.10.2012]
Es ist schon etwas verblüffend oder sogar ein wenig dreist auf das topagrar Milchpreisbarometer in dem Artikel hinzuweisen, wenn dann für den Monat September nur Nullen zu lesen sind. Es kommt absolut Freude auf, wie sich die Milchpreise in Windeseile nun erhöhen. Die kleine Delle von "damals" muss ja ausgeglichen werden. Wir Milchbauern müssen unter allen Umständen bei Laune gehalten werden, anders kann man den Artikel nicht interpredieren.
von beernhof
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