[31.10.2012]
Die Verbraucher kaufen mehr Butter, aber weniger Trinkmilch ein.
Die deutschen Haushalte haben in den ersten neun Monaten von 2012 mehr Butter und Käse, aber weniger Konsummilch, Quark und Joghurt eingekauft. Das geht aus dem GfK-Consumer-Tracking hervor.
Für September 2012 meldet die Gfk für alle Produktsegmente des Milchmarktes niedrigere Einkäufe als im Vorjahresmonat. Die Preiserhöhung für Butter ab Anfang September hatte offensichtlich keinen starken Einfluss auf die Nachfrageentwicklung. Nach wie vor greifen die Haushalte erheblich weniger zu Margarine, so dass Butter im Streichfettmarkt kontinuierlich Marktanteile gewinnt.
Für das 250-Gramm-Päckchen Butter haben die Haushalte im September im Schnitt 9 Cent mehr ausgegeben als im noch im August, aber 30 Cent weniger als im Vorjahresmonat. Bei den übrigen Produkten kam es kaum zu Änderungen der durchschnittlichen Ausgaben im Vergleich zum Vormonat. Nur bei den Käsepreisen kam es zu Schwankungen im üblichen Rahmen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat wurden die Produkte des weißen Sortiments im Durchschnitt zu günstigeren Preisen eingekauft. (ZMB)
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Leserkommentare
Der Butterpreis
[31.10.2012]
ist so hoch wie im Febr.2012
von Friesenkuh
Damit dürfte endlich...
[31.10.2012]
... geklärt sein, dass Preisniveaus und Verbraucherverhalten nicht unbedingt korreliert sind. Mit Niedrigpreisen Absatz ankurbeln ist mittelfristig sinnlos...
von sebontch
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