[07.02.2011]
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Die Qualität und Sicherheit GmbH (QS) hat laut Agra Europe in Reaktion auf den Skandal rund um dioxinvergiftete Futtermittel einen Maßnahmenkatalog beschlossen. Wie aus einem Rundschreiben an die QS-Beteiligten hervorgeht, dürfen Mischfette und -öle sowie Fettsäuren und Mischfettsäuren ab 1. Juli 2011 nur dann verarbeitet werden, wenn unbedenkliche Untersuchungsergebnisse für bestimmte Stoffe vorliegen. Die Parameter dazu sollen in den Leitfaden Futtermittelmonitoring aufgenommen werden. Bereits zum 1. März 2011 wird in den Leitfaden ein separater, intensivierter Kontrollplan für Futterfette integriert. Hersteller tierischer Fette, pflanzlicher Öle und Fette, von Fettsäuren sowie Mischungen solcher Substanzen müssen diesen Kontrollplan anwenden. Ein Verbot soll es für Altfette geben. Außerdem soll es zum 1. März 2011 ein eigenes Prüfkriterium für die vollständige Trennung von Warenströmen innerhalb des Betriebs geben. Dabei geht es um Futtermittel einerseits und "futtermittelfremdes Material" andererseits. Optimieren will QS künftig die Rückverfolgbarkeit, und zwar beispielsweise hinsichtlich der eindeutigen Identifizierung von Lieferadressen. Das Unternehmen kündigte zudem an, für weitere Produkte und kritische Prozesse Risikobewertungen vorzunehmen. In der bestehenden Positivliste für Futtermittelinhaltsstoffe, die in Deutschland als Branchenvereinbarung besteht, will QS künftig verstärkt risikoorientiert vorgehen. Alle Kontrollpläne im Leitfaden Futtermittelmonitoring würden nochmals risikoorientiert auf Parameter und Analysehäufigkeit geprüft. Eine zeitliche Vorgabe zwischen Probeentnahme, Versand an das Labor und Ausgabe der Analyseergebnisse werde erfolgen. Für risikobehaftete Prozesse und Produkte würden zusätzlich Vorgaben für die unabhängige Probeentnahme erarbeitet, kündigte QS an.
Clemens Tönnies forderte vergangene Woche bundesweit den Einbau von Luftwäschern, um die Akzeptanz von Ställen in der Bevölkerung wieder zu erhöhen. Ist das sinnvoll?
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Leserkommentare
qs hat funktioniert????
[08.02.2011]
:grin.musste bei dem beitrag vorher herzlichst lachen.wo hat qs-funktioniert???? bei der rückverfolgbarkeit vielleicht,aber bei der vorbeugung mit sicherheit nicht.wie blind muss der qs-prüfer von der dekra am 28.10.2010 gewesen sein um nicht zu merken,das in dem laden was krummes läuft :?
von 16672
QS hat funktioniert
[08.02.2011]
Manche Behauptungen im Berufsstand sind nachweislich falsch. Es waren die Eigenkontrollen des QS-Systems, durch die die Dioxinbelastung herauskam. Was nicht heißen soll, dass sich nicht auch das QS-System ständig weiter verbessern muss. Aber wir sollten hier schon bei den Tatsachen bleiben. Leider ist gegen kriminelle Energie, wie im aktuellen Fall, kein Kraut gewachsen. http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/services/nachrichten/ftd/PW/50212596.html http://www.lwk-niedersachsen.de/index.cfm/portal/betriebumwelt/nav/360/article/15832.html http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,738001-4,00.html
von Gast
Dioxin Skandal
[07.02.2011]
Man darf gespannt sein ,wer diese Kontrollen am Ende bezahlen muß.Aldi,Lidl oder sontige Halsabschneider .Oder vieleicht die Schlachter die bestimmt die haben schließlich in der Zweiten und Dritten Woche den Schweinehaltern ohne Müh und Not vierzig Millionen abgeknöpft dieser armen Herren MFG Alfred Greinacher idel :roll :? :cry :( :(
von greinacher56
Schadensersatz
[07.02.2011]
Die erste Konsequenz müsste sein das QS Schadensersatz an die Bauern leistet. Denn immerhin hat das Kontrollsystem versagt da man nicht genau genug hingeschaut hat. Es fehlte also eine Risikoanalyse. detert
von Gast
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