EGO baut Schlachtkapazität aus

[28.02.2008]

Schweinefleisch

Neben den Ergebnissen des Geschäftsjahres 2007 (s. unsere Meldung "EGO schlachtet mehr Schweine" vom 24.01.2008) stellte der EGO-Geschäftsführer Rudolf Festag kürzlich auch die mittelfristigen Wachstumspläne des Unternehmens vor. Der Schlachthof werde für rund 3 Mio. Euro ausgebaut. Da die bisherige Kapazitätsgrenze nahezu erreicht sei, wolle die EGO mit der Installation einer neuen Schlachtlinie einen Puffer nach oben schaffen. Geplant sei eine Kapazität von 700.000 Schlachtungen pro Jahr, die in den kommenden Jahren aber noch nicht ausgeschöpft werden solle.

Festag wies darauf hin, dass der Schlachthof in Georgsmarienhütte 1989 eingeweiht und seitdem immer wieder modernisiert worden sei. Nun werde die Technik im Schlacht- und Zerlegebereich erstmals komplett erneuert. An der "handwerklichen Schlachtung" wolle das Unternehmen festhalten. Zurzeit verarbeite die EGO in einer Schicht deutlich weniger Schweine als industrielle Schlachtbetriebe, was der Fleischbeschaffenheit sehr zuträglich sei. Rund ein Drittel des Fleisches liefere die Erzeugergemeinschaft an Fleischerfachgeschäfte, ein weiteres an Verarbeiter. Der Rest werde im Lebensmitteleinzelhandel abgesetzt.

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