[14.05.2009]
Die deutsche Fleischwirtschaft hat mit der Gründung von "German Meat" als Exportförderorganisation Konsequenzen aus dem Aus für die CMA (Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft) gezogen. Offen ist zurzeit noch, ob und in welchem Umfang sich das Bundeslandwirtschaftsministerium ebenfalls finanziell beteiligen wird. In Gesprächen mit den Spitzenverbänden der Agrar- und Ernährungswirtschaft habe Einigkeit darin bestanden, dass insbesondere Messebeteiligungen, gemeinsame Exportveranstaltungen, Marktstudien, Marktberatung sowie die Betreuung ausländischer Delegationen in Deutschland zu den zentralen Aufgabenfeldern der künftigen Exportförderung gehören sollen, berichtete Staatssekretär Gert Lindemann vom Bundeslandwirtschaftsministerium. Sein Haus sei bereit, konkrete Konzepte der Wirtschaft begleitend zu unterstützen. Fragen dazu, wie "German Meat" finanziert werden soll oder welche Rolle den Landwirten dabei zukommen könnte, hat Dr. Heike Harstick, Hauptgeschäftsführerin des Verbands der Fleischwirtschaft (VDF) in einem Interview in der neuen Ausgabe von top agrar auf Seite S3 beantwortet.
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