Machen Sie top agrar online jetzt zu Ihrer Startseite!

Ferkelschwänze kupieren: Neue Regeln

  • Artikel versenden

    Mit der Nutzung des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:
    Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. um im Fall eines Übertragungsfehlers eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, werden wir die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X_Sent_by_IP) beifügen.
  • 1
Schwanzkupieren

Das routinemäßige Kupieren der Ferkelschwänze widerspricht dem europäischen Tierschutzrecht. Sauenhalter, die dagegen verstoßen, müssen künftig mit Beihilfekürzungen im Rahmen von "Cross-Compliance" rechnen. Um das zu verhindern, hat das NRW-Landwirtschaftsministerium jetzt neue Richtlinien erarbeitet. Ferkelschwänze dürfen demnach nur noch in begründeten Einzelfällen kupiert werden. "Ein solcher Einzelfall liegt vor, wenn plausibel nachgewiesen wird, dass in den belieferten Mastbetrieben bereits konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Haltungsbedingungen getroffen wurden, das Problem des Schwanzbeißens aber weiterhin besteht", erklärt Dr. Friedhelm Jaeger vom Landwirtschaftsministerium in Düsseldorf im Interview mit top agrar. Was Ferkelerzeuger außerdem zu beachten haben, lesen Sie in der neuen top agrar-Ausgabe 11/2010 im Spezialprogramm Schweinehaltung auf Seite S3.

Empfehlen Sie den Artikel weiter!