[11.07.2012]
Gerhard Wlodkowski
„Die Verbraucher können sich auf heimisches Fleisch und seine nachhaltige Produktion voll und ganz verlassen“. Mit dieser Klarstellung hat der Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich, Gerhard Wlodkowski, vergangene Woche auf Vorwürfe des Vereins gegen Tierfabriken (VGT) reagiert, der „fatale Zustände in Schweinemastbetrieben“ angeprangert hatte. Der VGT hat nach eigenen Angaben aktuelles Foto- und Videomaterial aus knapp 30 ostösterreichischen Schweinemastbetrieben analysiert, bei denen es sich durchweg um Höfe handeln soll, die unter dem Gütesiegel der Agrarmarkt Austria (AMA) beziehungsweise dem REWE-Label „Bauernhof-Garantie“ vermarkten. „Die Zustände in diesen AMA-Gütesiegelbetrieben sind schlicht inakzeptabel“, zeigte sich der VGT entsetzt.
Diesen Vorwürfen trat Wlodkowski entschieden entgegen und machte deutlich, dass der Bereich Tierschutz viel zu ernst sei, um ihn als Propaganda zu missbrauchen. Der Kammerpräsident hob hervor, dass die heimischen Nutztierhalter streng kontrolliert würden. Dafür sorge einerseits der Gesetzgeber mit den vorgeschriebenen Kontrollen nach der Tierschutzkontrollverordnung; andererseits würden diese Kotrollen bei der Teilnahme an Markenfleischprogrammen noch ergänzt. Zudem müssten einzelne Mäster, die sich nicht an die Regeln hielten, zur Verantwortung gezogen werden. (AgE)
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