REG steigert Absatzzahlen

[23.03.2011]

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Der Geschäftsführer der REG Rheinland, Stephan Kisters, konnte auf der gestrigen Jahreshauptversammlung in Uedem-Keppeln steigende Vermarktungszahlen verkünden. Im vergangenen Jahr wurden knapp 614000 Ferkel vermarktet. Das waren knapp 70000 Ferkel mehr als im Jahr 2009. Die durchschnittliche Gruppengröße bei den vermarkteten Ferkelpartien erhöhte sich von 102 auf 120 Ferkel je Gruppe. Die meisten Ferkel wurden im Rheinland und in Westfalen vermarktet.

Kisters prognostizierte für die nächsten Jahre einen weiter rasant fortlaufenden Strukturwandel in der Ferkelerzeugung. Derzeit halten die Mitgliedsbetriebe im Schnitt 200 Sauen. Diese Zahl dürfte sich in den nächsten Jahren weiter erhöhen, so der Geschäftsführer.

Mit Sorge sieht Kisters die Entwicklung in den Niederlanden und in Dänemark. Dort setzen die Ferkelerzeuger wieder ganz klar auf den Ferkelexport nach Deutschland, nachdem in den letzten Jahren auch Osteuropa in den Fokus der Exportaktivitäten gerückt war. Vor diesem Hintergrund verabschieden sich die Landwirte in beiden Ländern zunehmend vom Einsatz des Duroc-Ebers. Stattdessen setzt man wieder verstärkt auf den Piétrain-Eber.

Zufriedenstellend gestaltete sich das wirtschaftliche Ergebnis. Die REG konnte einen Jahresüberschuss von knapp 55000 € erwirtschaften. Positiv fiel auch das Jahresergebnis der RVV, der Rheinischen Viehvermarktungs GmbH, aus. Sie ist eine hundertprozentige Tochter der REG. Der Jahresüberschuss betrug knapp 34000 €. Der Gesamtumsatz lag bei ca. 26 Mio. €. 64 % davon entfielen auf die Vermarktung von Schlachtschweinen, 6 % wurden mit dem Vertrieb von Porkuss- und German Hybrid-Sauen erzielt, wie der neue RVV-Geschäftsführer Eckhard Sy berichtete.

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