Russen bauen Produktion von Futterantibiotika aus

[17.07.2012]


Russland Futterantibiotika Antibiotika Die russische Binnennachfrage nach Futterantibiotika wird zu 86 % über Importe gedeckt. Während in anderen Ländern daran gearbeitet wird, den Verbrauch von Futterantibiotika einzuschränken, baut Russland die Produktion aus. Im ersten Quartal 2012 sind dort insgesamt rund 8.500 t Futterantibiotika hergestellt worden; das waren 46,6 % mehr als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres. Darauf hat das Internetportal des russischen Handelssystems AgroRu.com hingewiesen. Laut Angaben der Informationsplattform wurde 2011 eine Gesamtmenge von 47.400 t Futterantibiotika produziert, was gemessen am Vorjahreswert ein Zuwachs um das 3,5-Fache bedeutet. Allerdings wird in Russland die auf jährlich fast 327.000 t geschätzte Binnennachfrage nach Futterantibiotika noch immer zu 86 % über Importe gedeckt. Im vergangenen Jahr soll der Wert dieser Einfuhren die Marke von 81,2 Mio. € überstiegen haben. Zu den bedeutendsten Lieferanten von Futterantibiotika zählen die CEVA Group sowie die Invesa Group, Krka D.D. und Pfizer Animal Health. (AgE)

Leserkommentare

1 Kommentar(e)
  • [17.07.2012]

    Kaum zu glauben,was das für Auswirkungen hat,wenn ein" Deutscher Schlachter "anfängt in Russland Schweine zu halten....

    von powerferkel

Zum Schreiben eines Kommentars loggen Sie sich bitte ein!

Frage-Schwein der Woche

Clemens Tönnies forderte vergangene Woche bundesweit den Einbau von Luftwäschern, um die Akzeptanz von Ställen in der Bevölkerung wieder zu erhöhen. Ist das sinnvoll?

Umfrage

Wir freuen uns auch auf Ihre Meinung:

Power-Praktikum

Power Praktikum

Das nächste Tagebuch ist gestartet. Power-Praktikantin Hanna Kettnacker berichtet vom Zuchtbetrieb Lorist in den Niederlanden. Tagebuch lesen...

Interessante Produkte