[19.12.2011]
Der Beitritt Russlands zur Welthandelsorganisation (WTO) ist formell besiegelt: Die WTO-Mitgliedstaaten stimmten der Aufnahme vergangene Woche zu - nach 18 Jahren Verhandlungen. Nun muss Moskau die Übernahme der WTO-Pflichten nur noch ratifizieren. Davon versprechen sich die EU-Länder und viele andere Exportnationen stabilere Rahmenbedingungen für Geschäfte mit Russland. Bisher fühlte sich Moskau an die internationalen Handelsregeln nämlich nicht gebunden. Dies führte in der Vergangenheit regelmäßig dazu, dass Russland seine Grenzen für den Güterhandel dem äußeren Eindruck nach willkürlich öffnete oder schloss. Dies galt für Getreideexporte ebenso wie für Schweinefleischimporte aus der EU. Künftig kann Moskau für solche Schritte zumindest vor ein Schiedsgericht gebracht werden.
Russland erklärte sich zu einer umfangreichen Marktöffnung bereit. Der durchschnittliche Zollsatz für Agrarprodukte soll von 13,2 % auf 10,8 % gesenkt werden. Kontingente mit einem verringerten Zollsatz werden unter anderem für Rind-, Schweine- und Geflügelfleisch eingeführt. Die zollfreie Quote für Schweinefleisch wird 2020 durch einen einheitlichen Wertzoll von 25 % ersetzt. (AgE)
Clemens Tönnies forderte vergangene Woche bundesweit den Einbau von Luftwäschern, um die Akzeptanz von Ställen in der Bevölkerung wieder zu erhöhen. Ist das sinnvoll?
Das nächste Tagebuch ist gestartet. Power-Praktikantin Hanna Kettnacker berichtet vom Zuchtbetrieb Lorist in den Niederlanden. Tagebuch lesen...
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