[13.08.2012]
Aufgrund der hohen Futtermittelpreise müssen die Schweinepreise nachziehen.
Trotz eines kleinen Zwischenhochs bei den Preisen schauen die Schweinehalter weiterhin mit Sorge in die Zukunft, sagte der Vorsitzende des Fachausschusses im Rheinischen Landwirtschafts-Verband (RLV) Heinz Lax gegenüber der LZ-Rheinland. Seiner Ansicht nach müssten sich die Erzeugerpreise aufgrund der gestiegenen Produktionskosten bei 1,80 €/kg SG einpendeln. Langfristig sieht er sogar ein Preis von 2 €/kg SG als notwendig an. Die hohen Futterkosten seien auf einen Preisanstieg bei Getreide und Eiweißkomponenten zurückzuführen. So ist Sojaschrot im ersten Halbjahr 2012 um 50 % auf mehr als 500 € je t gestiegen. Als Grund dafür nennt Lax die schwierigen Witterungsbedingungen in den Hauptanbaugebieten der Vereinigten Staaten.
Neben der schlechten betriebswirtschaftlichen Lage sorge noch die Politik für Verunsicherung unter den Tierhaltern. Neue Tierschutzstandards und die anhaltende öffentliche Kritik an der modernen Tierhaltung würden den Strukturwandel nur vorantreiben. Dabei sieht er die Politik in der Pflicht, die Tierschutzstandards EU-weit einheitlich umzusetzen.
Clemens Tönnies forderte vergangene Woche bundesweit den Einbau von Luftwäschern, um die Akzeptanz von Ställen in der Bevölkerung wieder zu erhöhen. Ist das sinnvoll?
Das nächste Tagebuch ist gestartet. Power-Praktikantin Hanna Kettnacker berichtet vom Zuchtbetrieb Lorist in den Niederlanden. Tagebuch lesen...
Leserkommentare
Klagelied
[14.08.2012]
Es ist immer wieder das gleiche Klagelied. Wir brauchen einen Ansatz wie immer auskömmliche Preise erzielt werden als Gegenpol zu den nachfolgenden Verarbeitern und LEH. Wieder nur Jammern ohne Ziel. Was soll das? I Es müssen Lösungs- und keine Vertröstungsansätze her!
von heipo
Zum Schreiben eines Kommentars loggen Sie sich bitte ein!