[04.10.2012]
Wird Schweinefleisch bald mehr kosten?
Die Großhandels- und Endverbraucherpreise für Schweinefleischprodukte folgen den Entwicklungen der jeweiligen Erzeugerpreise. Zu diesem Ergebnis kommen Carsten Holst und Prof. Stephan von Cramon-Taubadel vom Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung der Georg-August-Universität Göttingen in einer Studie zum Thema „Preistransmissionen entlang deutscher Wertschöpfungsketten für Nahrungsmittel“, deren Ergebnisse bei der 52. Jahrestagung der Gesellschaft für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften des Landbaus (GEWISOLA) vergangene Woche in Hohenheim präsentiert wurden.
Den Wissenschaftlern zufolge findet bei Schweinefleisch eine Preistransmission von den Erzeugerpreisen auf die nachgelagerten Stufen statt. Die Endverbraucherpreise im Schweinebereich würden zwar von kurzfristigen Preisangeboten im Lebensmitteleinzelhandel stark beeinflusst. Deshalb seien mitunter auch deutlich schwankende Preise von einer Woche zur nächsten zu beobachten. Langfristig gesehen orientieren sich die Verbraucherpreise aber an den Erzeugerpreisen. (AgE)
Power-Praktikantin Hanna Kettnacker berichtet vom Zuchtbetrieb Lorist in den Niederlanden. Tagebuch und Video...
Leserkommentare
Schweinepreise
[04.10.2012]
Die Tönnis,Aldi und Co haben seit 2005 nur geerntet und nicht die Saat ausgebracht.in mal gespannt wenn Sie nach dem Staat rufen der Ihnen unter die Arme greift damit Sie nicht Ertrinken.
von greinacher56
Was für eine Erkenntnis
[04.10.2012]
Nachhaltige Lebensmittelproduktion in einer Wertschöpfungskette funktioniert dauerhaft nur dann, wenn die Erzeuger ein ausreichendes Einkommen erzielen können.Ein Bauer, der nicht sät, kann auch nicht ernten! Und wenn die bnehmende Seite durch Preisdumping den Erzeuger zur Aufgabe zwingt, braucht sie sich nicht wundern, wenn die Ware knapp und teuer wird.
von solarer
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