[22.03.2010]
Schwarzenau
Die Schweineschlachtungen bewegen sich auch 2010 auf Rekordniveau. Das berichtete vorige Woche Dr. Albert Hortmann-Scholten, Marktexperte der LWK Niedersachsen, auf der Fachtagung für Schweinehalter im unterfränkischen Schwarzenau. Bisher liegen die Schlachtmengen um 3 % über dem Vorjahr. Hochgerechnet auf das Jahr 2010 ergebe das 57,5 bis 58 Mio. Schweine.
Der steigende Selbstversorgungsgrad in Deutschland führt laut Hortmann-Scholten aber auch zu einer höheren Exportabhängigkeit. Gute Absatzchancen sieht der Marktexperte vor allem in den EU-Beitrittsländern wie Rumänien, Polen und Ungarn. Dort steigt der Verbrauch, während die Eigenproduktion rückläufig ist. Weniger Perspektiven bietet künftig hingegen Russland, obwohl dort die Selbstversorgung mit Schweinefleisch derzeit nur bei 80 % liegt. Dieser Markt wird kleiner werden, weil Russland große Anstrengungen unternimmt, die Schweineproduktion auszubauen.
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